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Fahrradeeise von Berlin-Köpenick nch St. Petersburg

09.04.2013

Von Berlin aus ging es durch das Oderbruch und über die polnische Grenze bei Küstrin bis nach Ostpreußen. In Polen gefielen besonders die doch schön restaurierten Städtchen Elbing, Mewe und Graudenz, sowie die sehr gepflegte Marienburg als Zeugnis des Deutschen Ordens. Dann führte die Reiseroute nach Kaliningrad - Königsberg, wobei sie die Stadt nicht sonderlich beeindruckte. Als landschaftlicher Höhepunkt folgte die Kurische Nehrung mit Dünen und langen Sandstränden an der Ostsee und die malerischen Nehrungsdörfer wie Nidden in Litauen. In Memel gefiel ihnen das gepflegte Ambiente und in Riga in Lettland beeindruckte mit interessanten Straßenzügen im Jugendstil des Architekten Michail Eisenstein. Weiter führte die Reise über die lebendige Universitätsstadt Tartu in Estland und anschließend erreichte man den Peipus-See im Nieselregen und mit lästigen Mückenschwärmen. Der Peipus-See, ungefähr siebenmal so groß wie der Bodensee, bildet eine natürliche Grenze zu Russland. Die weitere Reise führte über Lomonossow (Oranienbaum) und das prunkvolle Schloss Peterhof nach St. Petersburg. Die Rückreise erfolgte mit der Fähre nach Lübeck.

(schwäbische.de, 9. 4. 2013)

 
 
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