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Bericht über die Masurenfahrt vom 14. bis 22. Juni 2014

08.10.2014

2 deutsche und 2 poln. Busse, 3 deutsche und 3 polnische Fahrer, Abenteuer pur! Gewohnt haben wir in einfachem Quartier, aber deutlich luxuriöser als unsere Altvorderen in Masuren.

Über Stargard(stari gord/Altstadt) und Marienburg(größter Ziegelhaufen Europas), die Führerin Sylwia entpuppte sich als Ludwig(machte seine Sache richtig gut), gings hin zu unserem Zielort. Sicher aufgehoben in unserem Domizil, denn die Hausherrin arbeitete im größten Krankenhaus der Stadt, aber zum Glück von uns nicht genutzt.

Tags darauf „Historische Museum Lyck“, heißt tatsächlich so und nicht Elk, Bootsfahrt auf dem Kl. und Gr. Lycker See, empfehlenswert. Eine Sechser-Gruppe aus Rosenheide hat sich abgesetzt und den Ort von Nord/Süd und Ost/West nahezu 8 Std. erkundet, s.a. mein kleines Heft „Unser Rosenheide“

Dienstag die große Friedhofsfeier zur Ehrung unser Toten in der Heimat, tatsächlich ein lokales Ereignis in dem kleinen Ort Chrzanowen/Kalkofen/Chrzanowo, fast 100 Personen aus sehr unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Konfessionen, viele VIPs.

Am nächsten Tag die Kleinbahnfahrt mit anschließender Rundfahrt durch sehr viele Orte im Kreis Lyck, wir haben fast jeden Ort der Teilnehmer angefahren, wem das noch nicht genug war, der hatte die Gelegenheit mit dem Wirt noch mal hinzufahren(und da waren einige).

19.6. der Ausflug, mit separatem poln. Führer, Heiligelinde(am Fronleichnam) Fischessen am Rehsauer See in Lesniewo/Fürstenwalde(Geheimtipp) am nie fertg-gebautem Masurischen Kanal, welcher die Masurischen Seen mit Königsberg verbinden sollte. Bootsfahrt bei strahlendem Sommerwetter von Lötzen nach Nikolaiken, insgesamt waren wir 12 Stunden an diesem Tag unterwegs!

Der letzte Tag zur freien Verfügung, Soldatenfriedhof Bartossen etc dann der obligatorische Besuch bei der Deutschen Minderheit, wir platzten in deren Jahres-Seniorenfeier, waren aber herzlich willkommen, viele interessante Gespräche!

Samstag begann schon die Rückfahrt, mit einem Abstecher zum Sommerfest der Landmannschaft Ostpreussen im Amphie-Theater beim Schloß in Allenstein.

Wem es gefallen hat, möge es anderen sagen; wem nicht (keiner hat sich gemeldet).

Reinhard Donder

 
 
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