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Gastgeber in Ostpreußen

Gumbinner zeigen Gumbinnen - Eine Reise in die alte Heimat
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Vor 125 Jahren wurde der Ingenieur Max Braun in Ostpreußen geboren

25.10.2015

Max Braun (25. 10. 1890 - 6. 11. 1951) wurde als Bauernsohn in Schillgallen, Kreis Keydekrug im Memelland, Ostpreußen, geboren. Im selben Jahr starb sein Vater. Unter der Knute einer harten Mutter, die mit sieben Jungen und einem Bauerhof fertig werden musste, wuchs er auf und brachte es vom Maschinenschlosser zum Ingenieur. In Frankfurt am Main eröffnete Braun 1921 eine kleine Werkstatt für den Bau elektrischer Apparate, Keimzelle der späteren Braun AG. Schnell erkannte er die große Zukunft des Rundfunks und brachte Radios, sogar tragbare, auf den Markt. Dank guter Technik und einer auffallend klaren Gestaltung seiner Geräte war der Erfolg so groß, dass Braun bereits 1928 eine neue Fabrik für seine inzwischen 800 Mitarbeiter baute. Mit dem hochgezogenen "A" entwarf er 1934 das noch heute prägnante Design-Markenzeichen aller Braun-Produkte.

Mit Kriegsbeginn musste Braun seine Radio-Produktion einstellen und Funk- und Minensuchgeräte liefern. Doch schon damals tüftelte er an seinem größten Nachkriegserfolg: dem elektrischen Rasierapparat mit flexiblem Scherblatt, den er nach dem Krieg auf der Frankfurter Frühjahrsmesse 1950 erstmals präsentierte. Wenig später, am 6. November 1951, erlag Max Braun völlig überraschend am Arbeitsplatz einem Herzinfarkt. Seine Söhne Arthur und Erwin führten das Unternehmen fort, das 1967 vom US-amerikanischen Unternehmen The Gillette Company übernommen wurde, das seit 2005 dem US-Konzern Procter & Gamble gehört.[1]



 
 
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