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Vor 130 Jahren wurde der ostpreußische Künstler Alexander Kolde geboren

02.03.2016

Alexander Kolde (2. 3. 1886 – 1963) wurde in Haldensleben, Sachsen-Anhalt, als Sohn eines Seifensieders geboren und wuchs in Rastenburg auf. Er studierte an der Königsberger Kunstakademie sowie in Berlin und München. Kolde war u. a. Schüler von Lovis Corinth und war Gründer des Künstlerbundes „Der Ring“. Als Kriegsteilnehmer am 1. Weltkrieg und Kriegsverletzter verarbeitete er seine Eindrücke und Erlebnisse künstlerisch in Bildern. Eine Mappe mit expressionistischen Steinzeichnungen mit dem Titel „Wandernder Christus“ gehört zu den wenigen Werken von Alexander Kolde, die sich aus den zwanziger Jahren des 20. Jhs. erhalten haben und in der DomsaitisGalerie in Memel 2009 präsentiert wurden. In der Nazizeit wurde er als expressionistischer Künstler naturgemäß nicht geschätzt. Nach dem Krieg lebte Kolde in Flensburg. Sein malerisches Werk wird jetzt erst richtig bekannt.

 
 
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