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Der Schauspieler Wilfried Baasner starb vor 10 Jahren

30.03.2016

Wilfried Baasner erblickte am 28. 5. 1940 in der ostpreußischen Kreisstadt Mohrungen das Licht der Welt. Der in Lauenburg und Hamburg aufgewachsene Mime entdeckte schon früh seine Liebe für die Schauspielerei. Mit siebzehn verließ er das Gymnasium und wurde gleich im ersten Anlauf von der Schauspielschule der Hamburger Kammerspiele aufgenommen. Für seine Rolle als Mackie Messer in Bertold Brechts "Dreigroschenoper" rasierte er sich den Kopf - und blieb seitdem glatzköpfig. Im Fernsehen spielte er ausnahmslos Bösewichte.

Wilfried Baasner trat an zahlreichen Bühnen auf. Seine größten Theatererfolge feierte er als Othello und in der Rolle des John Merrick in Bernard Pomerances in "Der Elefantenmensch" am Schauspielhaus Wien. Im Fernsehen spielte Baasner fast ausnahmslos Bösewichte. Er war als Killer in "Derrick" zu erleben, als Handlanger eines Zuhälters in "Hautnah", spielte in "Göttergatte und Ganove" mit und in "Klinikum Berlin Mitte". Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte Baasner durch die unvergessene Rolle des glatzköpfigen Bösewichts Achim Lauritzen, den er Ende der 80er Jahre in der ZDF-Erfolgsserie "Das Erbe der Guldenburgs" darstellte.

In seinen letzen Lebensjahren lebte Wilfried Baasner vorwiegend in Athen und dort starb der 65-Jährige am 28. 3. 2006 in einem Krankenhaus.

 
 
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