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Gastgeber in Ostpreußen

Gumbinner zeigen Gumbinnen - Eine Reise in die alte Heimat
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Erinnerung an Thomas August Feddersen

26.07.2016

Thomas August Feddersen (25. 7. 1881 – 15. 11. 1947) wurde in Schottburg, Nordschleswig,geboren, das heute dänisch ist. Er lernte Maurer, qualifizierte sich jedoch für ein Ingenieurstudium in Eckernförde und erlangte den Abschluß als Bauingenieur, ohne Diplom. Er wurde Hilfsbauleiter an der Marineschule Mürwik, musste aber zur Strafe für Aufmüpfigkeit nach Pillau wechseln. Hier betraute man ihn mit der Erhaltung der Hafenanlagen. 1913 machte sich Feddersen in Osterode selbständig, wo er 1914 Gertrude, die Tochter des dortigen Färbereibesitzers Friedrich Kühne, heiratete. Er nahm am ersten Weltkrieg teil, wurde aber bereits 1915 wieder ausgemustert, damit er hilft, die zerstörten ostpreußischen Städte wieder aufzubauen. Er richtete ein Büro in Allenstein ein und entwickelte sich zum führenden Architekten in seiner Zeit in Südostpreußen. Als solcher plante er Hotels, 50 Einfamilienhäuser, baute Herrenhäuser und landwirtschaftliche Anwesen um, konzipierte das Theater in Osterode und anderen Orten. Sein populärstes Werk wurde das Treudank-Theater in Allenstein. Als Freimaurer verlor er unter den Nazis alle öffentlichen Aufträge, konnte sich aber mit Privataufträgen gut halten. Die Flucht brachte ihn und seine Familie nach Schleswig-Holstein und er beschloß sein Leben in Husum an den Folgen einer Krebserkrankung. Er ruht im Familiengrab Feddersen-Sörensen auf dem Ostfriedhof in Husum.

 
 
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