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Das Dönhoffsche Gutshaus in Quittainen, Kr. Pr. Holland

07.11.2016

Das Gutshaus entstand ab 1699 nach einem Plan von Jean de Bodt (Zeughaus in Berlin) im Auftrag von Christoph zu Dohna, der wenig später Bauherr des Schlosses in Schlodien war. Den Entwurf des Architekten führte man aber nur sehr unvollkommen aus. Statt 17 Fensterachsen verwirklichte man lediglich 11 und die Fertigstellung zog sich bis 1740 unter Albrecht von Barfuß hin. Ein gründlicher Umbau erfolgte 1847.

Das Schloss hat den letzten Krieg überstanden, wurde von Soldaten der Roten Armee besetzt und dann von einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft genutzt, zunächst als Schule, später als Verwaltungssitz, Wohnung und Lager. Renovierung 1984 – 1988. Einige Möbelstücke, eine Fahne mit dem Wasa-Wappen und 20 gerettete Bilder aus dem Schloss, vor allem Porträts von Mitgliedern der Familie Dönhoff, befinden sich im Museum von Allenstein. Die neugotische Brücke über den Kanal zur Auffahrt und Teile der Außenfassade haben unter einem früheren Eigentümer bereits ihr altes Aussehen zurück erhalten.

Jetzt steht das schöne Gutshaus erneut zum Verkauf – siehe hier.

 
 
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