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Das ostpreußische Musiktalent Arthur Altmann

07.02.2017

Der Organist Arthur Altmann (7. 2. 1873 – 1941/ 1944) wurde als ältester von drei Söhnen einer jüdischen Familie in Gumbinnen geboren. Um die Wende zum 20.Jh. absolvierte er ein Musikstudium in Köln. Ab 1901 war er in Königsberg ansässig und wirkte als Organist an der Hofkirche und arbeitete ab 1901 als Musikschullehrer an einem Lyzeum.. Später konvertierte zum christlichen Glauben. Er war Lehrer am Königsberger Konservatorium, an der Musikalischen Akademie und gründete und leitete die Altmannsche Madrigalvereinigung. Von 1912 – 1936 war er Organist an der Burgkirche. Die Nationalsozialisten erwirkten 1935 oder 1936 seine Vertreibung aus allen musikalischen Ämtern. Nunmehr musste er sich seinen Lebensunterhaklt als privater Musiklehrer verdienen Er war verheiratet, aber kinderlos. Als am Anfang der 1940er Jahre die Repression der Juden immer stärker wurde und die Deportationen der Juden aus Königsberg begannen, flüchtete er in ein samländisches Dorf in Küstennähe und dann verliert sich seine Spur.

 
 
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