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Erinnerung an den großen Akustiker Rudolph Koenig

26.11.2017

Rudolph Koenig (26. 11. 1832 – 2. 10. 1901), geboren in Königsberg, gestorben in Paris. Er besuchte von 1840 bis 1851 das Kneiphöfische Stadtgymnasium und war musikalisch sehr begabt. Insbesondere verfügte er über eine phänomenale Hörfähigkeit. Nach dem Abitur ging er 1851 nach Paris, wo er bei einem bekannten Fabrikanten für Saiteninstrumente in die Lehre ging. 1858 richtete er eine Werkstatt ein und zählte bald zu den bedeutendsten europäischen Feinmechanikern für präzise akustische Instrumente. Er führte die graphische Methode in die Akustik ein, beschäftigte sich mit der Messung der Schallgeschwindigkeit, mit Klangfiguren, mit dem akustischen Dopplereffekt und etlichen anderen Themen. Ehrendoktor der Albertina. Er erhielt Goldmedaillen für seine zahlreichen Erfindungen auf den Weltausstellungen 1862 in London, 1867 in Paris und 1876 in Philadelphia. Die Qualität seiner Tongabeln wurde allseits gelobt und er legte die Stimmgabel mit dem Kammerton „a“ fest.

 
 
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