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Raúl als nächster Trainer von Schalke 04 im Gespräch

17.07.2020

Der Revierclub Schalke 04 hat wohl eine der schlechtesten Saisons der Vereinsgeschichte hinter sich. In die Saison 2019/2020 starteten die Blau-weißen unter neuem Trainer David Wagner vielversprechend, doch wurde schnell klar, dass es für Schalke in der Saison nichts zu holen geben wird. Seit erreichen von Tabellenplatz 3 am 13. Spieltag ging es steil bergab. Natürlich kamen durch die schlechten Leistungen des Teams auch Gerüchte über einen Trainerwechsel auf. Unter den Namen der potenziellen Nachfolger des Deutschamerikaners David Wagner war auch ein sehr bekannter - Raúl González Blanco.

Die richtige Krise des Vereins begann im 2. Spiel der Rückrunde. Die Königsblauen kamen am 25.01 mit 0:5 beim späteren Meister FC Bayern München unter die Räder. Seitdem ging es bei Schalke bergab. Zunächst konnte sich der Verein trotz enttäuschender Ergebnisse in den Europapokalrängen halten, fiel aber seit Neuaufnahme des Spielbetriebs nach der coronabedingten Pause in der Tabelle deutlich zurück. Nach 16 sieglosen Bundesligaspielen beendete der Verein die Saison auf Tabellenplatz 12. Lediglich 9 Punkte trennten die Schalker vom Abstieg.

Wie desaströs das Jahr 2020 für das Team verlief, zeigt die Jahrestabelle. Hier liegen die Blau-weißen lediglich auf dem vorletzten Platz. Zu der sportlichen Krise kam dann noch eine Mediale. Der langjährige Vereinspräsident Clemens Tönnies geriet in die Kritik, da in einem seiner Fleischverarbeitungswerke aufgrund mangelnder Hygiene viele Mitarbeiter an Corona erkrankten. Um Schaden von dem Verein abzuwenden, trat er von allen seinen Ämtern bei Schalke 04 zurück. Nun wird sogar über eine Haftstrafe für den 64-Jährigen spekuliert.

Nun wird vermehrt darüber diskutiert, ob auch der Trainer bald den Verein verlassen wird. Zwar stärkte ihn das Management um Sportvorstand Martin Schneider wiederholt den Rücken und entließ statt dem Cheftrainer seine beiden Athletik- und Konditionstrainer Bob Schoos und Klaus Luisser, doch könnte das Band zwischen Cheftrainer und Spielern schon zerrissen sein. So werden immer wieder Namen, wie Marc Wilmots und Raúl in der Presse diskutiert.

Dabei handelt es sich besonders bei Raúl um eine sehr interessante Personalie. Der Spanier ist eine der Vereinslegenden von Real Madrid und einer der meistdekorierten Profis der Fußballwelt. Er wechselte im hohen Alter ins Ruhrgebiet. Für viele als zu alt kritisiert, war er in seinen zwei Jahren bei Schalke sehr erfolgreich. 2015 seine Karriere als aktiver Spieler beendet, ist der ehemalige Stürmerstar aktuell Trainer der Reserve der Königlichen aus Madrid. Auf die Zeit in Schalke angesprochen, gerät Raúl immer wieder ins Schwärmen und gibt an, gerne wieder bei Schalke tätig zu werden. Würde sich die Vereinsspitze von Schalke entscheiden, einen neuen Trainer zu installieren, wird sicher auch der Name des Spaniers diskutiert. Dieser verfügt zwar über keine Trainererfahrung im Profibereich, sollte aber dennoch fähig sein, eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zu stellen. Eine Verpflichtung des Spaniers würde eher an der Sprachbarriere scheitern. Aber wer weiß, vielleicht lernt Raúl schon heimlich Deutsch und wartet nur auf die Chance, den Trainerposten bei Schalke 04 zu übernehmen.

 
 
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