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Gastgeber in Ostpreußen

BURGEN + SCHLÖSSER im Land des DEUTSCHEN RITTERORDENS
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Eberhard von Kuenheim

02.10.2020

Eberhard von Kuenheim wurde am 2. Oktober 1928 in Juditten im Kreis Bartenstein geboren. Sein Vater unterhielt dort ein großes Trakehnergestüt mit 800 Pferden. Die Familie entstammte dem elsässischen Uradel, lebte aber seit dem 15. Jahrhundert in Ostpreußen: 1473 wurde dem Söldnerführer Daniel v. Kuenheim das Gut Knauten im Kreis Preußisch Eylau verliehen Dessen Sohn Georg v. Kunheim d. J. (1532 – 1611) heiratete am 5. 8. 1555 Margarethe (17. 12. 1534 – 1570), die jüngste Tochter Martin Luthers. 1711 erwarb Maria Elisabeth von Kuenheim das Gut Juditten für ihren fünften Sohn Otto Wilhelm und hier wohnte die Familie v. Kuenheim bis 1945.

Im Alter von sieben Jahren verlor Eberhard von Kuenheim 1935 seinen Vater durch einen Sturz vom Pferd. Er selbst besuchte das Elite-Internat Salem. Mit der Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee flüchtete Eberhard mit einem Schiff von Pillau in den Westen des Reichs, während seine Mutter in einem Sowjetischen Lager umkam.

Nach dem Abitur machte v. Kuenheimr bei der Firma Bosch in Stuttgart ein Praktikum und studierte dann Maschinenbau an der TH in Stuttgart. Nach dem Studium arbeitete er als Ingenieur, später als Technischer Leiter in der Werkzeugmaschinenfabrik Max Müller in Hannover, trat 1965 in die Quandt-Gruppe ein, wurde dort 1968 Generalbevollmächtigter und dann 1970 bis 1993 Vorstandsvorsitzender bei BMW und wechselte dann in die Spitze des Aufsichtsrats. Dieses Amt gab er 1999 auf.

 
 
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