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Können CBD und Hanföl gegen Jetlag helfen?

26.02.2021

Wer seinen Urlaub noch nie außerhalb von Europa verbracht hat, kennt Jetlag wohl nur aus Erzählungen. Alle, die schon einmal etwas weiter Richtung Ost oder West geflogen sind, dürften dieses lästige Phänomen aber nur zu gut kennen. Denn durch die plötzliche Zeitverschiebung hat die innere Uhr des Körpers keine Zeit, sich anzupassen. Nach der Ankunft hat der Körper also möglicherweise schon am frühen Nachmittag nach Ortszeit ein starkes Schlafbedürfnis. Umgekehrt ist es auch möglich, dass man sich selbst in den frühen Morgenstunden noch hellwach fühlt und an Schlaf nicht zu denken ist. Auf Geschäftsreisen kann Jetlag Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, im Urlaub kann er die Stimmung vermiesen. Und teilweise kann es Wochen dauern, bis sich der Körper vollständig an den Neuen Schlaf-Wach-Rhythmus gewöhnt hat. Reisende probieren daher allerlei Tricks gegen den Jetlag aus, meist aber nur mit mäßigem Erfolg. Kann der Hanf als pflanzliches Heilmittel möglicherweise Abhilfe verschaffen?

Tricks gegen Jetlag

Oft wird empfohlen, sich schon einige Tage vor der Flugreise and die Zeitumstellung anzupassen. Wer nach Westen fliegt, geht dazu beispielsweise eine Stunde später ins Bett und steht auch entsprechend später auf. Geht es in den Osten, gilt es, früher zu schlafen. In der Praxis ist das allerdings oft nicht möglich. Darüber hinaus dürfte diese Vorbereitung kaum einen Unterschied machen, wenn ein großer Zeitsprung von fünf Stunden oder mehr ansteht. Nach der Ankunft am Zielort sollte der Rhythmus der neuen Zeitzone sofort übernommen werden, eine schrittweise Umstellung ist nicht empfehlenswert. Wer tagsüber müde ist, sollte so viel Zeit wie möglich im Freien verbringen, um die Bildung des Schlafhormons Melatonin zu verringern. Schließlich hilft eine gute Ernährung dabei, den Körper während der Umstellung zu unterstützen.

Hanföl und Jetlag

Genau hier kommt das erste Hanfprodukt ins Spiel, das Hanföl. Die essenziellen Fettsäuren im Hanföl tragen zu vielen körperlichen Funktionen bei. Insbesondere die Omega-3-Fette können helfen, Entzündungsreaktionen im Körper zu blockieren, die durch die Belastung der Zeitumstellung ausgelöst werden. Diese Wirkung kann es am besten entfalten, wenn es bereits vor der Reise in den Speiseplan integriert wird, beispielsweise in Salatdressings oder Soßen. Natürlich macht es wenig Sinn, auf Hanföl zu setzen und sich ansonsten nur von Fastfood zu ernähren. Auch der Rest der Kost sollte idealerweise nährstoffreich sein und ausreichende Mengen an Eiweiß und Ballaststoffen enthalten. Hanföl kann dann möglicherweise einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Belastung durch den Jetlag gering zu halten.

CBD und Jetlag

Auch das Hanfextrakt CBD kann den Körper möglicherweise bei der Umgewöhnung unterstützen. Dieser Stoff ist in Hanföl nicht enthalten, da er in den Samen der Hanfpflanze nur in Spuren enthalten ist. Er muss daher in der Form von speziellem CBD-Öl oder CBD-Kapseln eingenommen werden. Insbesondere bei Einschlafschwierigkeiten am Abend kann CBD möglicherweise helfen, da es eine entspannende Wirkung aufweist. Allerdings gibt es ein Problem: CBD ist zwar nicht psychoaktiv und daher in den meisten Ländern Europas legal. In anderen Teilen der Welt ist dem aber möglicherweise nicht so. Der Rechtsstatus von CBD im Zielland sollte daher vor der Abreise in jedem Fall überprüft werden. Um Probleme zu vermeiden, sollten CBD-Produkte im Zweifelsfall lieber zuhause bleiben.

 
 
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