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Landschaft am Goldaper Berg

Etwa 3 km südlich von Goldap liegt östlich der Straße nach Wegorzewo - Angerburg der Goldaper Berg (Góra Goldapska). Er erhebt sich steil 100 m über seine Umgebung und erreicht eine Höhe von 272 m üNN. Man nannte ihn früher im Volksmund auch „Goldaper Kalender“, weil hier bei Wetterumschwung häufig Nebel in die Höhe stieg. Ohne Nebel hat man von den beiden Gipfelspitzen einen weiten Ausblick nach Norden und Osten. In östlicher Richtung erhebt sich, durch ein Tal getrennt, der bewaldete Schlossberg, auf dem man Spuren prußischer Wehranlagen nachgewiesen hat. Im Winter war der Berg ein beliebtes Ziel für Wintersportler.

Im Jahr 2009 wurde der Goldaper Berg, bis dahin im Besitz der öffentlichen Hand, für rd. 900.000 € an eine Familie aus einem nahe gelegenen Dorf versteigert, die im großen Stil Ferien auf dem Land anbietet. Der neue Besitzer plant bereits für die kommende Saison eine Skipiste. Dazu sollen eine Sommer-Rodelbahn und eine Tennisanlage kommen. Auf der Spitze des Berges ist ein Café geplant.[1] In einem großen Sportzentrum befinden sich jetzt eine Sesselbahn à 750 Meter, sowie Schlepplifte à 200, 350 und 650 Meter Länge, dazu Skiverleih, Skischule, Snowpark, Restaurant und auf der Bergspitze ein Drehcafé. Näheres siehe unter www.zajazd-rudziewicz.pl [2]



[1] PAZ, Goldaper Berg versteigert, Ostpreußenblatt Nr. 24/09 (13. Juni), S. 13
[2] Edyta Gladkowska, Eldorado für Wintersportler, Oprbl. Nr. 6/2013 (9. Februar), S. 13

 
 
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