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Neuer Roman: “Adriana lässt grüßen”: Eine Familiensaga in Königsberg

13.08.2012

Der Romanheld Boris Helmer, ein freiberuflicher Software-Entwickler, nutzt einen Zwischenstopp am Kölner Hauptbahnhof für eine Stippvisite in der Stadt., die er bereits 1961 einmal besucht hatte. Er gerät dabei an einen Koffer mit Bildern der unbekannten Adriana. Als er sie auf allen möglichen Wegen ausfindig machen will, taucht er in die eigene Familiengeschichte ein, berichtet vom Leben seiner Großmutter in Ostpreußen, der Flucht der Mutter im Pferdewagen über das Frische Haff von Königsberg nach Berlin, und das alles gut fabuliert.Dieser Roman findet darüber hinaus einen erstaunlichen Schluss. Nach Meinung des Rezensenten Udo Scheer braucht diese Familiensaga den Vergleich mit Günter Grass’ bildstarken und skurrilen Motiven in der “Blechtrommel” oder im “Butt” nicht zu scheuen.

Michael G. Fritz: Adriana lässt grüßen. Roman, Mitteldeutscher Verlag, Halle, 288 S., 19.95 Euro

(tlz.de, 13. 8. 2012)