Ausstellungen und Veranstaltungen imSeptember 2025

Außenansicht des Ostpreußischen Landesmuseums

Öffnungszeiten: täglich außer montags 10.00 bis 18.00 Uhr: Das gilt auch für das angrenzende Brauereimuseum Lüneburg.

A) Ausstellungen – September 2025

  1. September 2025 bis 4. Januar 2026 (Kabinettausstellung)
    Thomas Mann in Nidden. Fotografien von Fritz Krauskopf
    Kurz nach seinem Nobelpreisgewinn im Jahr 1929 ließ sich der vor 150 Jahren geborene
    Thomas Mann in Nidden (Nida) sein Ferienhaus errichten. Auf der malerischen
    Kurischen Nehrung verbrachte er in den Sommern von 1930 bis 1932 gemeinsam mit
    seiner Familie unbeschwerte Ferien. Die ruhige, abgeschiedene Landschaft diente ihm
    nicht nur als Rückzugsort, sondern auch als Inspirationsquelle.
    Der bekannte ostpreußische Fotograf Fritz Krauskopf dokumentierte diesen Aufenthalt
    in eindrucksvollen Fotografien. Seine Aufnahmen zeigen nicht nur die Familie Mann in
    persönlichen Momenten, sondern auch die Atmosphäre des damals litauischen Niddens
    in jener Zeit. Bis heute zählen diese Bilder zum kulturellen Gedächtnis Ostpreußens.
    Die Kabinettausstellung zeigt einige dieser besonderen Fotografien und lässt die
    Atmosphäre jener Sommer kurz vor Beginn der NS-Diktatur und dem Exil der Familie Mann wieder lebendig werden.

B) Veranstaltungen – September 2025

Dienstag, 2. September, 14.30 Uhr, Eintritt: 7,00 € (inkl. Eintritt, Kaffee, Tee und
Gebäck)
Flucht – Vertreibung – Frauenschicksale
Führung und Vortrag von Vera Thiel in der Reihe „Museum Erleben“

80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs widmet sich Vera Thiel dem Thema
Flucht und Vertreibung mit einem besonderen Augenmerk auf die Schicksale von
Frauen. Im Fokus stehen die Lebensgeschichten von vier Frauen mit ganz
unterschiedlichen Biografien: Eine Diakonissenschwester aus Königsberg, die erst 1955
die Sowjetunion verlassen konnte. Ein achtjähriges Mädchen, das 1945 gemeinsam mit
ihrer Familie aus Ostpreußen fliehen musste und die Jahre bis 1948 in einem dänischen
Internierungslager verbrachte. Ein Mädchen aus Sensburg, das gemeinsam mit ihrer
Großmutter bis nach Rauschen-Düne floh und dort den Einmarsch der Roten Armee
erlebte. Und eine Zwangsarbeiterin aus der Ukraine, die vermutlich 1945 auf einem
Todesmarsch ums Leben kam. Anhand von Fluchtberichten, Zeitzeugeninterviews und
historischen Dokumenten zeichnet Vera Thiel ein eindringliches Bild dieser bewegenden
Frauenschicksale.

Vera Thiel, Dipl.-Päd., pensionierte Lehrerin, ist seit mehreren Jahren als Ehrenamtliche
im Ostpreußischen Landesmuseum tätig.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

Mittwoch, 3. September 2025, 15.00 Uhr, Eintritt: 7,00 €
(inkl. Eintritt, Kaffee, Tee und Gebäck)
Natur pur in Ostpreußen – Museumsführung für Menschen mit und ohne
Demenz

Mit Taalke Schmidt

Aus der reichhaltigen Präsentation von Flora und Fauna in unserer Dauerausstellung
werden einige wenige Werke ausgewählt und mit den Teilnehmenden ganz genau
betrachtet. Im Mittelpunkt stehen deren persönliche Wahrnehmungen und
Erinnerungen.
Diese interaktive Museumsführung findet ihren Abschluss in gemütlicher Runde bei
Kaffee, Tee und Gebäck, wo über das Erlebte gesprochen werden kann. Maximal 6
Paare / 12 Personen können teilnehmen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit
der Alzheimer Gesellschaft Lüneburg e.V. statt.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de erforderlich.

Sonntag, 7. September 2025, 14.00 Uhr, 1,50 € (zzgl. Museumseintritt)
Die Rominter Heide: ein Jagdgebiet im Wandel der Geschichte
Führung durch die Jagd-Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums mit Jenke
Eichhorn

In dieser Sonntagsführung tauchen die Teilnehmenden in die faszinierende Welt der
Rominter Heide ein, einst ein bedeutendes Jagdgebiet unter der Herrschaft von
Ordensrittern, Kaisern und dem Reichsjägermeister. Die Führung vermittelt Einblicke in
die Jagdtraditionen verschiedener Herrschaftszeiten sowie in die Entwicklung der Jagd
in Ostpreußen. Durch beeindruckende Ausstellungsobjekte und anschauliche
Erläuterungen wird die Geschichte der Rominter Heide lebendig.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de erforderlich.

Donnerstag, 11. September 2025, von 15 bis 17 Uhr, Eintritt frei!
Regen und Wasser in der Kunst
Kinderclub mit Iwona Krüger

Die Darstellung von Wasser hat in der bildenden Kunst eine lange Tradition, vor allem
in der Landschaftsmalerei. Auch der Regen gehört zum Wasserkreislauf dazu und die
Kinder begeben sich in der Dauerausstellung und dem ganzen Museum auf die Suche
nach Inspirationen. Im praktischen Teil werden Regenmacher aus verschiedenen
Materialien kreativ umgesetzt.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-
Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger
Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.

Dienstag, 16. September, 14.30 Uhr, Eintritt: 7,00 € (inkl. Eintritt, Kaffee, Tee und
Gebäck)
Frieden und Krieg in Königsberg. Großbritannien und das Schicksal der
Heimatstadt Immanuel Kants

Vortrag von Gerfried Horst in der Reihe „Museum Erleben“

Am 22. April 2024 wurde weltweit der 300. Geburtstag Immanuel Kants gefeiert. Der 29. August 2024 war der 80. Jahrestag der Zerstörung Königsbergs durch die britische
Royal Air Force (Bomber Command). Kant und seine Heimatstadt Königsberg gehören
untrennbar zusammen. In seinem Vortrag präsentiert Gerfried Horst sein 2024
erschienenes englisches Buch über die britische Bombenkriegsstrategie und die
Vernichtung Königsbergs im August 1944. Er bringt das Schicksal der Heimatstadt
Immanuel Kants in Verbindung mit Kants Philosophie und gewährt Einblicke in seine
Recherchen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

Mittwoch, 17. September 2025, 18.30 Uhr, Eintritt: 5,00 €
Das Leben des Hans Dummerjahn – Bekenntnisse des Danziger Pfarrers Gerhard
Marg 1902-1948

Buchvorstellung und Gespräch mit Volkwin Marg, Robert Leicht und den Herausgebern
Fabian Wehner und Jens Böttger. Moderation: Klaas Jarchow (Verleger)

Gerhard Marg wurde 1902 im pommerschen Arnswalde geboren und wuchs als Sohn
eines Reichsbahnbeamten in Ostpreußen auf. Er studierte Philosophie, Kunstgeschichte
und Theologie in Königsberg, Berlin und Tübingen. Von 1935 bis 1945 war er Pfarrer an
der Danziger Marienkirche. Während dieser Zeit übernahm er kirchenpolitische
Aufgaben im Umfeld der sogenannten „nationalkirchlichen Bewegung“, die den
„Deutschen Christen“ nahestand. Nach dem Krieg war Marg Pfarrer in der DDR. Er starb
1984 in Lübeck. Gerhard Margs autobiografische Aufzeichnungen berichten von Irrtum,
Schuld und Scheitern, von einem, der sich deshalb „Dummerjahn“ nennt. In seiner
verstörenden, widersprüchlichen Ehrlichkeit gibt der Danziger Pfarrer Einblicke in seine
Antwortsuche nach dem „Warum?“ der deutschen Katastrophe.
Volkwin Marg ist eines von fünf Kindern von Gerhard und Edith Marg. Er wurde 1936 in
Königsberg geboren, wuchs in Danzig auf und floh mit seinen Eltern zum Ende des
Zweiten Weltkrieges. Er zählt zu den bedeutendsten Architekten der Gegenwart. Zu
Margs bekanntesten Bauten gehören das Hanseviertel Hamburg, die Flughäfen Tegel,
Hamburg und Stuttgart, das Europäische Patentamt in München, die Neue Messe
Leipzig, die Sanierung und Überdachung des Berliner Olympiastadions, Bahnhöfe,
Kultur- und Sportbauten sowie viele Stadien auf der ganzen Welt. In der Veranstaltung
spricht er mit den Herausgebern über das Buch und setzt sich mit den Bekenntnissen
seines Vaters mit Bezug auf die Gegenwart auseinander.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder
info@ol-lg.de ist erforderlich.

Dienstag, 23. September 2025, 19:00 Uhr, Eintritt: 10,00 €
„Sprechen Sie Deutsch?“ – Auf Spurensuche im Land der Erinnerung
Filmvorführung in der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“ im Programmkino SCALA,
Apothekenstraße 17, 21335 Lüneburg

Oliver Kanehl nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf die Spurensuche nach
den Orten der Kriegs-Kindheit seines Vaters. 2008 reiste er gemeinsam mit seinem
Bruder und den Eltern nach Polen. Jahre später rekonstruiert er anhand von
Aufnahmen dieser Reise, was sein Vater (geb. 1935) in den Jahren 1944-45 auf seiner
Flucht nach Westen erlebt hat. Behutsam nähert er sich dabei den Themen Abschied
und Tod sowie der Frage nach Gewalterfahrungen und dem Verlust der Heimat.
Vergangenheit und Gegenwart begegnen sich, wenn heutige Normalität auf frühere Schrecken trifft und sich verborgenes Trauma allmählich enthüllt.

Donnerstag, 25. September 2025, von 15 bis 17 Uhr, Eintritt frei!
Erntedankfest früher und heute
Kinderclub mit Jenke Eichhorn

Was ist eigentlich das Erntedankfest und warum feiern wir es? In diesem Kinderclub
werden die Kinder erfahren, wie es früher gefeiert wurde, wie Menschen in anderen
Ländern feiern und wie die Menschen es heute feiern. Im kreativen Teil können
Kürbisse malerisch oder plastisch gestaltet werden.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-
Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.

Donnerstag, 25. September 2025, 18.30 Uhr, Eintritt: 5,00 €
Massenmord am Ostseestrand – eine Überlebende berichtet vom Massaker in
Palmnicken

Buchvorstellung und Lesung mit Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die
ermordeten Juden Europas und Isabel Arlt, Schauspielerin am Theater Lüneburg

1995 veröffentlichte Eva Nagler (1925–2006) als Zeitzeugin einen Bericht über die
grausamen Ereignisse an der ostpreußischen Bernsteinküste, als selbst in den letzten
Kriegsmonaten und während der chaotischen Flucht aus Ostpreußen die Shoah
fortgesetzt wurde.
Eva Nagler stammte aus einer jüdischen Familie im polnischen Łódź. Nach dem
deutschen Einmarsch musste sie 1940 in das Ghetto Litzmannstadt umsiedeln. Im August
1944 wurde sie von der SS nach Auschwitz-Birkenau, anschließend in das
Konzentrationslager Stutthof und schließlich in ein Arbeitslager im ostpreußischen
Schippenbeil verschleppt. Sie ist eine der 30 Überlebenden des Todesmarsches von
Königsberg nach Palmnicken sowie des Massakers am Ostseestrand Ende Januar 1945,
bei dem über 4.500 Menschen ermordet wurden.
Nach ihrer Befreiung emigrierte sie 1946 nach Palästina und zog 1952 weiter nach
Australien. Ihr Bericht „Massacre on the Baltic“ erschien 1995 und wurde nun von der
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in deutscher Übersetzung
herausgegeben.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

Sonntag, 28. September 2025, von 14 bis 17 Uhr, Gebühr (inkl. Wolle):
Erwachsene 20,00 € und Kinder 10,00 €
Familiennachmittag: Filzworkshop
für Anfänger und Fortgeschrittene

An diesem Familiensonntag gibt es tolle Inspirationen für einfache kleine Filzobjekte.
Neben Grundanleitungen fürs Filzen mit der Nadel liefert Joanna Margner auch
reichlich praktisches Wissen und ausführliche Informationen. Gemeinsam können Groß
und Klein den Umgang mit der Filznadel und die Schönheit der pflanzengefärbten
Wolle kennenlernen und ausprobieren.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de ist erforderlich.

Sonntag, 28. September 2025, 15.00 Uhr, Eintritt zum Brauereimuseum: 5,00 / ermäßigt
3,00 Euro
Brauen in Lüneburg
Brauereiführung mit Rainer Proschko anlässlich der Sülfmeistertage in Lüneburg

Wie werden Hopfen, Malz, Wasser und Hefe zu dem Getränk, das wir heute als Bier
kennen? Bei dieser Führung erhalten Sie spannende Einblicke in ein einzigartiges
Industriedenkmal Lüneburgs: das historische Sudhaus der ehemaligen Kronen-Brauerei.
Heute beherbergt es das Brauereimuseum, das an das Ostpreußische Landesmuseum
grenzt. Rainer Proschko führt Sie durch das einmalige Gebäude und bringt Ihnen den
spannenden Entstehungsprozess des Bieres näher, von den Rohstoffen über den Brau-
bis hin zum Abfüllprozess. Aber auch die jahrhundertelange Geschichte des Brauens in
Lüneburg kommt nicht zu kurz, ganze 500 Jahre wurde in der Kronen-Brauerei die
Tradition des Bierbrauens fortgesetzt. Erleben Sie Norddeutschlands wohl
bedeutendstes Brauereimuseum mit einzigartigen Objekten rund um das Bierbrauen,
viele davon aus Lüneburg. Die Führung ist kostenlos, es muss lediglich der Eintritt zum Museum gezahlt werden.


C) Ausblick Oktober 2025

Sonntag, 5. Oktober 2025, 11:00 Uhr, Eintritt: 12,00
“Mit Kunst zu Kant” – ein Film von Anke Kültür
Filmvorführung in der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“ im SCALA Programmkino,
Apothekenstr. 17, 21335 Lüneburg
Einführung: Maria Luft, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa
Gespräch mit der Regisseurin Anke Kültür; Moderation: Dr. Tim Kunze, Ostpreußisches
Landesmuseum

2024 wurde weltweit an den 300. Geburtstag des Königsberger Philosophen Immanuel
Kant (1724-1804) erinnert. Im Rahmen dieses Jubiläums ist der Dokumentarfilm MIT
KUNST ZU KANT von Regisseurin Anke Kültür entstanden. Sie wählte einen
ungewöhnlichen, spannenden und ganz persönlichen Zugang zu Kant und seinem
Werk: Die Regisseurin besuchte internationale Künstlerinnen und Künstler in ihren
Ateliers oder ließ sich ihre Werke in der Ausstellung der Bundeskunsthalle zum Kant-
Jubiläum von Kuratorin Agnieszka Lulinska zeigen. Dabei ging sie der Frage nach,
warum die Künstlerinnen und Künstler sich in ihren Gemälden, Zeichnungen,
Installationen, Mikrogrammen oder Performances mit Kant beschäftigen? Was hat sie
jeweils fasziniert – seine Person, ein bestimmtes Werk wie die “Kritik der reinen
Vernunft” oder die Schrift “Zum ewigen Frieden”?
MIT KUNST ZU KANT schlägt eine Brücke zwischen Philosophie und Gegenwartskunst –
ein Film, der inspiriert, Fragen stellt und neue Perspektiven auf Kant eröffnet. Karten zur Veranstaltung können über das SCALA Programmkino gebucht werden.

Sonntag, 5. Oktober 2025, 14.00 Uhr, 1,50 € (zzgl. Museumseintritt)
Ostpreußen unter den Hohenzollern – Von Herzog Albrecht bis zu Friedrich dem
Großen

Führung in der Dauerausstellung des Ostpreußischen Landesmuseums mit Katja
Eichhorn

Ostpreußen spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Hohenzollern-Dynastie.
Herzog Albrecht von Brandenburg-Ansbach war der letzte Hochmeister des Deutschen
Ordens und wandelte das Ordensland 1525 in das weltliche Herzogtum Preußen um, das
unter polnischer Lehenshoheit stand. Später fiel das Herzogtum durch Erbschaft an die
brandenburgischen Hohenzollern und es entstand Brandenburg-Preußen. Unter
Friedrich Wilhelm, dem Großen Kurfürsten, wurde Ostpreußen während der Polnisch-
Schwedischen Kriege souverän. Friedrich I. krönte sich in Königsberg zum ersten König
in Preußen. Friedrich Wilhelm I. bekannt als der Soldatenkönig, führte zahlreiche
wichtige Reformen durch. Sein Sohn Friedrich der Große stärkte Preußen weiter und
machte es zu einer europäischen Großmacht. Jeder dieser Herrscher hatte einen
einzigartigen Einfluss auf die Region, indem sie politische, wirtschaftliche und kulturelle
Entwicklungen in Ostpreußen vorantrieben.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de erforderlich.


Dienstag, 7. Oktober, 14.30 Uhr, Eintritt: 7,00 € (inkl. Eintritt, Kaffee, Tee und Gebäck)
Nidden wie die Fotolinse es sah
Vortrag von Dr. Jörn Barfod in der Reihe „Museum Erleben“

Das Bild der Kurischen Nehrung wurde schon seit etwa 1850 durch viele Kunstwerke
verbreitet. Später kommen professionelle Fotografen und lichten mit ihren technischen
Möglichkeiten die Schönheiten der Landschaft ab. Ein Fotograf baute sich später sogar
eines der fünf Künstlerhäuser.
Wie sah aber ein üblicher Sommerurlauber den Orr seines Reisezieles? Dies lassen
erhaltene Urlaubsfotos erkennen. Mit den farbigen Kleindiaaufnahmen des
Lichtbildvortrags, die Ende der 1930er Jahre noch teuer und eher selten waren, kann ein
Ausflug nach Nidden in jener Zeit nacherlebt werden.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

Unsere digitalen Angebote

Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern auf digitalem Weg unsere Ausstellungen
und Sammlungen näherbringen. Immer aktuell sind Sie mit unserem Newsletter, der die
neuesten Veranstaltungen listet. Auf unserem YouTube-Kanal werden Videos gezeigt,
in denen für Ostpreußen und das Baltikum wichtige Bücher, Zeitmarken, Highlights
unserer Sammlung oder Ausstellungen vorgestellt werden. Zudem besteht auch die
Möglichkeit, Online-Führungen zu unterschiedlichen Themen zu buchen.
Neuigkeiten und interessante Informationen werden regelmäßig auf unseren Social-
Media-Kanälen Facebook und Instagram gepostet. In unserem „Blog“, dem
Kulturtagebuch, berichten wir über Projekte, Vortragsabende, Tagungen,
Ferienprogramme, Studienreisen, Praktika und besondere Sammlungsstücke.
Ein Blick darauf lohnt sich!

Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung
Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg
Tel. +49 (0)4131 759950
E-Mail: info@ol-lg.de, Internet: http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de