Ausstellungen und Veranstaltungen im September 2026

Kant-Museum

Öffnungszeiten: täglich außer montags 10.00 bis 18.00 Uhr
Das gilt auch für das angrenzende Brauereimuseum Lüneburg.

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A) Ausstellungen – September 2026

Das neue Kant-Museum im Ostpreußischen Landesmuseum
Seit März 2026 zeigt das Kant-Museum die erste Dauerausstellung in der Bundesrepublik Deutschland zu Immanuel Kant, dem revolutionären Denker der Aufklärung. Einzigartige Objekte zeigen den Menschen Kant; im Zentrum stehen aber seine Ideen und ihr Einfluss auf unsere heutige Welt.

Die Ausstellung macht seine Philosophie durch Inszenierungen und interaktive Stationen einem breiten Publikum zugänglich und regt – ganz im Sinne Kants – zum „Selberdenken” an. Entdecken Sie die Welt des großen Aufklärers aus Königsberg.

Nach einem biographischen Einstieg gliedert sich die Ausstellung in drei große Bereiche: Erkenntnis, Moral und Politik – immer mit Bezug zur Gegenwart. Wo sind die Grenzen unserer Erkenntnis und Freiheit im Zeichen von Künstlicher Intelligenz? Bietet der Kategorische Imperativ Antworten auf die Herausforderungen auch künftiger Generationen, etwa im Klimawandel? Welche Ideen von Kant haben sich in Grundgesetz, EU und UNO niedergeschlagen? Immer wieder wird gefragt: Wie wirkt Kants Denken heute? Wie können wir ihn kritisch weiterdenken? Erkunden Sie die Vielfalt der einzelnen Stationen und wählen Sie Ihren Fokus

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25. April bis 18. Oktober 2026 (Sonderausstellung)
The Seen and the Unseen.
Holger Trülzsch & Vera Lehndorff (Veruschka)

In Kooperation mit Holger Trülzsch, Fotograf und künstlerischer Weggefährte von Vera Lehndorff, präsentiert das Ostpreußisches Landesmuseum eine Sonderausstellung ausgewählter, als fotografische Performances konzipierte Bodypainting-Fotografien.

Vera Lehndorff wurde 1939 in Königsberg geboren und wuchs auf Schloss Steinort auf. Ihr Vater war als Gutsherr in das Attentat vom 20. Juli 1944 involviert und wurde im Herbst desselben Jahres von den Nationalsozialisten hingerichtet. In den 1960er Jahren wurde sie als Fotomodell entdeckt und erlangte unter dem Namen „Veruschka“ internationale Berühmtheit. Mit ihrer Rolle im Film „Blow-Up“ von Michelangelo Antonioni etablierte sie sich auch als Schauspielerin. Sie gilt als eine der Ikonen der 1960er- und 1970er-Jahre und als erstes deutsches Supermodel.

Zusammen mit Holger Trülzsch schuf sie in den 1970er und 1980er Jahren unterschiedliche Foto-Projekte, in deren Mittelpunkt die Inszenierung und künstlerische Verfremdung ihres Körpers mittels Bodypainting stand. Sie sind damit frühe Pioniere der Kunst der Körperbemalung. Ihre Werke wurden bereits in den renommiertesten Museen in den USA und Europa gezeigt, unter anderem in New York, Paris und Mailand.

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28. März bis 6. September 2026
Der kleine Herr Jakob. Die Bilderwelten des Hans Jürgen Press

In dieser Kabinettausstellung würdigt das Ostpreußische Landesmuseum den Karikaturisten, Illustrator und Kinderbuchautor Hans-Jürgen Press, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Hans-Jürgen Press wurde in Klein Konopken in Masuren geboren. Ab 1953 arbeitet er für das „Sternchen“, die Kinderbeilage des „Stern“. Dort veröffentlichte er zunächst Suchbilder, Spiel- und Basteltipps sowie kleine Experimente und naturkundliche Beiträge. Große Bekanntheit erlangten „Die Abenteuer der ,schwarzen Hand´“ – Fortsetzungsgeschichten mit Text-Bild-Rätseln – und der „Kleine Herr Jakob“, eine Comicfigur mit Schnauzbart und Melone, die zunächst wortlos, später mit gereimtem Text alltägliche Abenteuer erlebte. Press gilt als einer der Wegbereiter der Wimmelbilder. Seine zahlreichen Werke wurden in über 60 Sprachen übersetzt.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Sohn des Künstlers, Julian Press. Noch nie gezeigte Originalzeichnungen zeigen den Entstehungsprozess der beliebten Figuren und Reihen. Sie werden durch eine Vielzahl von gedruckten Werken ergänzt.

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26. September 2026 bis 28. Februar 2027 (Kabinettausstellung)
„Der Tod ist ständig unter uns“. Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland

Zwischen dem 27. November 1941 und dem 26. Oktober 1942 ließ das Reichssicherheitshauptamt etwa 25.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus deutschen Städten sowie Wien und dem Ghetto Theresienstadt nach Riga deportieren. Nur etwa 1.080 Menschen dieser Transporte überlebten Riga und nachfolgende Orte nationalsozialistischer Massenverbrechen. Die Präsentation bettet den Tat- und Erinnerungsort Riga in die Geschichte der Deportationen, die deutsche Besatzungspolitik im „Reichskommissariat Ostland“ und die Geschichte des Holocausts im deutsch besetzten Lettland ein. Sie schließt mit einem Blick auf die Nachkriegsgeschichte in Lettland und Deutschland und legt dort den Fokus auf das Weiterleben von Überlebenden, das Aufarbeiten der NS-Verbrechen und das Erinnern an die Opfer.

Eine Ausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Es liegt ein gleichnamiger, deutsch-lettischer Begleitkatalog vor.

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B) Veranstaltungen – September 2026

Dienstag, 1. September 2026, 14.30 Uhr, Eintritt 10 € (inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)

Die Trakehner Pferde in der Kunst

Vortrag mit Katja Eichhorn im Rahmen der Reihe „Museum Erleben“

Katja Eichhorn zeigt bei ihrem Vortrag wie die Trakehner Pferde seit 200 Jahren bis heute Künstler inspirieren. Berühmte Pferde, meist historische Hauptbeschäler aus Trakehnen, wurden als Symbole für Adel und Leistung von akademischen Malern auf Gemälden verewigt und in Bronze gegossen.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de

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Sonntag, 6. September 2026, 14.00 Uhr, Kosten: 2,50 € + Museumseintritt
Die Geschichte des Bierbrauens

Führung durch das Brauereimuseum mit Rainer Proschko

In dieser Sonntagsführung tauchen die Teilnehmenden in die Welt des Bierbrauens ein und erkunden das Brauereimuseum. Rainer Proschko, Ehrenamtlicher und Verantwortlicher des Brauereimuseums, präsentiert Ihnen die Geschichte des Bieres und Brauens in der Hansestadt Lüneburg, mit besonderem Schwerpunkt auf der Lüneburger Kronenbrauerei. In deren historischem Sudhaus, in dem heute das Brauereimuseum untergebracht ist, können alle wichtigen Prozesse des Brauens und die damit verbundene kulturgeschichtliche Bedeutung erfasst werden.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de

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Mittwoch, 9. September 2026, 18.30 Uhr, Eintritt 6 €

Vor dem Untergang: Hitlers Jahre in der „Wolfsschanze“

Vortrag von Dr. Felix Bohr

Unweit des ostpreußischen Rastenburg, des heutigen Kętrzyn in Polen, befand sich ein zentraler Ort des Zweiten Weltkriegs: das „Führerhauptquartier Wolfsschanze“. Dort verbrachte Adolf Hitler nach dem Angriff auf die Sowjetunion den Großteil seiner Zeit. Von hier aus wurden wesentliche Entscheidungen zur systematischen Ermordung der europäischen Juden getroffen. Am 20. Juli 1944 ereignete sich hier das Stauffenberg-Attentat, das der Diktator leicht verletzt überlebte.

Auf der Basis von Zeitzeugnissen und bislang unveröffentlichten Dokumenten rekonstruiert Felix Bohr den Alltag in der „Wolfsschanze“. Aus seinen dichten Beschreibungen ergibt sich eine präzise Analyse der obersten Ebene des NS-Regimes, die zwischen Teestunden und Waldspaziergängen das größte deutsche Menschheitsverbrechen plante.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de

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Donnerstag, 10. September 2026, 15 bis 17 Uhr, Eintritt frei!

Prinzessinnen und Prinzen

Kinderclub für Kinder von 6 bis 12 Jahren mit Katja Eichhorn

Wer schon immer einmal eine Prinzessin oder ein Prinz sein wollte, ist hier genau richtig! Bei diesem Programm erfahren die Kinder Spannendes über das Leben berühmter Prinzen und Prinzessinnen – welche Aufgaben sie hatten und warum sie oft eine wichtige Rolle spielten. Damit es richtig königlich wird, können die Kinder in ihren eigenen passenden Kostümen ins Museum kommen oder die Kostüme aus dem Museum anprobieren. Zum Abschluss basteln die Kinder eigene funkelnde Kronen.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de

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Sonntag, 13. September 2026, 10 – 18 Uhr, Eintritt frei.

Tag des offenen Denkmals im Lüneburger Brauereimuseum

Kostenfreie Führungen um 13 Uhr und 15 Uhr

Wie jedes Jahr beteiligt sich auch das Ostpreußische Landesmuseum mit dem Lüneburger Brauereimuseum am Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ ausgerichtet wird. Mitten in der einzigartigen Lüneburger Altstadt gelegen ist die schon 1480 erwähnte Kronenbrauerei ein Blickfang in der Heiligengeiststraße, der alten Brauermeile in der „Stadt von Salz und Malz“.

Aber auch das 1907 errichtete Sudhaus der Kronenbrauerei ist ein markantes Industriedenkmal und ein Stück Stadtgeschichte. Die historischen Sudkessel und Gärpfannen, die authentischen Objekte, die eine vollständige Erzählung des Brauprozesses von Hopfen, Malz und Hefe bis zum fertigen Getränk darstellen, und die damit verbundene Architektur beeindrucken und begeistern.

Rainer Proschko hat die aktuelle Ausstellung wesentlich geprägt und führt mit fundiertem Fachwissen durch das Denkmal.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Dienstag, 15. September 2026, 14.30 Uhr, Eintritt 10 € (inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)

Die Musik des Baltikums

Vortrag von Dr. Detlef Henning im Rahmen der Reihe „Museum Erleben“

Die kleinen Länder und Völker des Baltikums gehören, ungeachtet ihrer Größe, zu den führenden Musiknationen der Welt. Die Liste der Namen von Dirigenten wie Neeme Järvi oder Maris Jansons, Komponisten wie Mikolajus Čiurlionis, Arvo Pärt oder Pēteris Vasks und Musikern wie Elīna Garanča, Gidon Kremer oder David Geringas ließe sich lang fortsetzen. Nicht zuletzt, und das ist einzigartig, hat Musik im Baltikum Weltpolitik gemacht: der gewaltlose Widerstand der Esten, Letten und Litauer in der Singenden Revolution 1986/1991 brachte die Diktatur der Sowjetunion zum Einsturz.

Die Vortragsveranstaltung zeichnet den Weg der baltischen Musikkulturen von den Volkstraditionen vor 1900 über die Entstehung der Kunstmusik seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Rolle der Unterhaltungsmusik im Widerstand gegen das Sowjetregime und die Sängerfeste der „Singenden Revolution“ bis in die Gegenwart nach und fragt nach den Gründen für ihre Einzigartigkeit. Tonbeispiele runden die Veranstaltung ab.

Dr. Detlef Henning ist Osteuropahistoriker. Er arbeitete bis 2025 als Experte für die Geschichte und Kultur des Baltikums am Nordost-Institut in Lüneburg.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de

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Donnerstag, 17. September 2026, 18:30 Uhr, Eintritt 5 € (Schüler und Studenten kostenlos)

Was Demokratie ausmacht und wie sie aus der Krise kommt

Vortrag von Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin

Die Demokratie als Staats- und Gesellschaftsform ist weltweit unter Druck geraten – auch in Ländern, die lange Zeit als Vorreiter und Vorbilder moderner demokratischer Ordnung galten, wie die USA oder Frankreich. Liberale Demokratien sehen sich zunehmend mit dem Erstarken rechtspopulistischer und nationalistischer Kräfte konfrontiert; in mehreren europäischen Staaten prägen diese bereits die Regierungspolitik. In Deutschland hat eine rechtsextreme Partei ihre Stimmenanteile innerhalb kurzer Zeit erheblich steigern können. Auch in Weltregionen, die erst in den vergangenen Jahrzehnten den Weg zur Demokratie eingeschlagen haben, etablieren sich neue autokratische Herrschaftsformen.

Vor diesem Hintergrund legt Julian Nida-Rümelin eine präzise Analyse der Grundelemente und Prinzipien der Demokratie vor und entwickelt Strategien zu ihrer Erneuerung und Stärkung.

Prof. Dr. Dr. h. c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D. ist ein deutscher Philosoph und ehemaliger Politiker. Er ist seit 2022 Rektor der Humanistischen Hochschule Berlin. Er war bis 2020 Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Lüneburger Forum für Politik und Kultur und der Friedrich-Ebert-Stiftung

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de

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Donnerstag, 24. September 2026, 15 bis 17 Uhr, Eintritt frei!

Kartoffeldruck

Kinderclub für Kinder von 6 bis 12 Jahren mit Iwona Krüger

Wie wächst die Kartoffel? Warum ist sie ein wichtiges Nahrungsmittel? Wie hat sie ihren Weg nach Preußen gefunden? In der Ausstellung erfahren die Kinder etwas über die Kartoffel und darüber, wie die Menschen damals auf Feldern arbeiteten und welche Nutztiere ihnen dabei halfen. Anschließend können die Kinder im Atelier kleine Beutel mit selbstgemachten Kartoffelstempeln bedrucken.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de

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Freitag, 25. September 2026, 18.30 Uhr, Eintritt frei!

Der Tod ist ständig unter uns. Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland

Eröffnung der neuen Kabinettausstellung (s.o.)

Zugleich Eröffnung der 77. Carl-Schirren-Tage (Deutschbaltische Kulturtage)

Mit einem Einführungsvortrag der Kuratorin Dr. Franziska Jahn.

Grußworte kommen von der Botschaft der Republik Lettland, dem niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, sowie von Frau Aline Kirchner (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Lüneburg e.V.).

Mit der Ausstellungseröffnung werden zugleich die 77. Carl-Schirren-Tage durch ihren Vorsitzenden Thomas von Lüpke eröffnet.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de

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Samstag, 26. September 2026, 11 Uhr, Kosten: 2,50 € + Museumseintritt

„Der Tod ist ständig unter uns.“

Kuratorenführung durch die neue Kabinettausstellung mit Dr. Franziska Jahn

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de

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C) Ausblick Oktober 2026

Donnerstag, 1. Oktober 2026 um 18:30 Uhr, Eintritt 6 €

Muttermale

Autorenlesung mit Dagmar Leupold

Wie erzählt man von der eigenen Mutter? Sie wurde vor über hundert Jahren in Ostpreußen geboren, floh 1945 vor der Roten Armee in den Westen und blieb dort zeitlebens eine Fremde. Fremd blieb sie auch ihrer eigenen Tochter, die sich immer weiter von ihr entfernte, bis ihr die Geschichte der Mutter schließlich unbegreiflich geworden war.

»Muttermale“, 2025 im Verlag Jung und Jung erschienen, ist der Roman einer Annäherung. In immer neuen Anläufen versucht Dagmar Leupold, das Verlorene wiederzugewinnen. Sie greift dazu auf das zurück, was vom Leben der Mutter geblieben ist. Alltagsgegenstände, Gewohnheiten, Fotos, gern gebrauchte Wörter und Sätze: alles, was über die Zeit hinweg von der Mutter zu ihr spricht. Sie lauscht diesem Sprechen, um ihm Geheimnisse und Unausgesprochenes zu entlocken, und findet immer wieder Spuren eines Traumas. „Muttermale“ wurde für den Bayerischen Buchpreis nominiert.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de

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Unsere digitalen Angebote

Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern auf digitalem Weg unsere Ausstellungen und Sammlungen näherbringen. Immer aktuell sind Sie mit unserem Newsletter, der die neuesten Veranstaltungen listet. Auf unserem YouTube-Kanal werden Videos gezeigt, in denen für Ostpreußen und das Baltikum wichtige Bücher, Zeitmarken, Highlights unserer Sammlung oder Ausstellungen vorgestellt werden. Zudem besteht auch die Möglichkeit, Online-Führungen zu unterschiedlichen Themen zu buchen.

Neuigkeiten und interessante Informationen werden regelmäßig auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram gepostet. In unserem „Blog“, dem Kulturtagebuch, berichten wir über Projekte, Vortragsabende, Tagungen, Ferienprogramme, Studienreisen, Praktika und besondere Sammlungsstücke.

Ein Blick darauf lohnt sich!

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Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung
Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg

Tel. +49 (0)4131 759950

E-Mail: info@ol-lg.de, Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de