Vor dem Untergang: Hitlers Jahre in der „Wolfsschanze“

Cover des Buches von Dr. Felix Bohr

Vortrag von Dr. Felix Bohr am Mittwoch, 9. September 2026 um 18:30 Uhr. Eintritt: 6 €

Unweit des ostpreußischen Rastenburg, des heutigen Kętrzyn in Polen, befand sich einer der wichtigsten Befehlsstandorte des NS-Regimes: das „Führerhauptquartier Wolfsschanze“. Dort verbrachte Adolf Hitler nach dem Angriff auf die Sowjetunion den Großteil der Kriegsjahre. Hier wurden zentrale Entscheidungen des NS-Regimes getroffen, und hier scheiterte am 20. Juli 1944 das Attentat Claus Schenk Graf von Stauffenbergs.

Obwohl der Name vielen bekannt ist, haben die wenigsten eine genaue Vorstellung von der Anlage selbst und dem, was sich dort über knapp dreieinhalb Jahre abspielte. Auf der Grundlage von Zeitzeugnissen und bislang unveröffentlichten Dokumenten rekonstruiert Felix Bohr den Alltag in der „Wolfsschanze“. Seine detailreiche Darstellung eröffnet einen eindringlichen Blick auf die Führungsspitze des NS-Regimes, die zwischen routinierten Besprechungen, Teestunden und Waldspaziergängen Krieg und Verbrechen plante und koordinierte.

Dr. Felix Bohr, geboren 1982, ist Historiker und Journalist. Er studierte in Berlin und Rom Geschichte und katholische Theologie. Seit 2012 ist er für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel tätig, aktuell in der Leitung des Geschichtsressorts.

i.A. Agata Kern M.A., Kulturreferentin für Ostpreußen und das Baltikum

Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung
Heiligengeiststr. 38, D-21335 Lüneburg

Tel. +494131 75995-15
a.kern@ol-lg.de

www.ostpreussisches-landesmuseum.de