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5 Sehenswürdigkeiten in Masuren

5 Sehenswürdigkeiten in Masuren

15.04.2022

Masuren ist eine traumhaft schöne Region, die mit Wäldern und Wässern alle ihre Besucher betört. Deswegen möchten wir Ihnen 5 Sehenswürdigkeiten in Masuren etwas näher vorstellen.

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Frauenburg (Frombork) und das Frische Haff

Frauenburg (Frombork), hoch über dem Frischen Haff, wurde im späten 14. Jahrhundert als mächtige Kathedralfestung erbaut. Der Backsteindom mit den vier zierlichen Türmen wurde im Jahr 1388 fertiggestellt. Er war Wehrkirche und Dom zugleich sowie als Meisterwerk ermländischer Baukunst der bedeutendste Sakralbau des Ermlands. Die gotische Hallenkirche, dessen Inneres heute in barocker Pracht erstrahlt, wurde zuvor mehrfach umgebaut. Zu den größten Schätzen der Kirche zählen der Altar und die beeindruckende Orgel. Der weltberühmte Astronom Kopernikus, der 1453 in Frombork verstarb, ist hier beerdigt. Als weitere Highlights findet man den Kopernikusturm, das Planetarium im Glockenturm sowie das Kopernikusmuseum im Bischofspalast.

Lötzen (Giycko) und die Feste Boyen

Giycko, das zuvor als Lötzen bekannt war, liegt auf einer Landenge zwischen dem Löwentinsee und dem Kissain-See. Beide Seen werden mit dem durch die Stadt führenden Luczanski-Kanal verbunden. Die Stadt mit Ihren rund 32 Tsd. Einwohnern ist von Seen umgeben und gilt als Polens Sommerhauptstadt. Sie zieht als touristischer Mittelpunkt an Masurens großen Seen jedes Jahr viele Besucher an. Durch die günstige Lage ist sie der ideale Startpunkt für sämtliche Schiffsausflüge mit der Weißen Flotte. Größere Reisegruppen genießen dabei besonders die mehrstündige Tour zur Kormoraninsel, auf der man Tausende von Kormoranen vom Schiff aus wunderbar beobachten kann. Die evangelische Kirche in der Stadtmitte ist ebenfalls sehr sehenswert, deren Baupläne von Karl Friedrich Schinkel stammten. Ein weiteres Highlight ist die alte preußische Feste Boyen, die man per Spaziergang durch den Wald erkunden kann.

Freilichtmuseum Skansen Hohenstein

Als Nächstes auf unserer Liste der Sehenswürdigkeiten steht das Freilichtmuseum Skansen Hohenstein. Es unterrichtet einen über regionale Bauweisen und das Landleben in der engeren Region, aber auch über Lebensweisen des ganzen einstigen Ostpreußens. Es wurde als ethnologisches Museum im Tiergarten von Königsberg mit 20 Gebäuden vor mehr als 100 Jahren in 1913 eröffnet. Um die Region Hohenstein touristisch weiter zu stärken, beschloss man im Jahr 1937 das Museum dorthin zu verlagern und es weiter auszubauen. Selbst nach dem zweiten Weltkrieg wurde es kontinuierlich weitergeführt und ausgebaut. Heute besteht es aus insgesamt 75 Objekten aus Ermland und Masuren sowie Wechselland und Klein-Litauen. Zum Museumsdorf gehören mittlerweile auch zusätzliche Wohngebäude, Ställe, Mühlen, eine Kirche sowie eine Schmiede. Skansen Hohenstein gilt heute als das älteste Freilichtmuseum in ganz Polens und öffnet von April bis Ende Oktober.

Das Führerhauptquartier Wolfsschanze

Die Wolfsschanze ist das ehemalige Führerhauptquartier und liegt nur wenige Kilometer vom Ktrzyn entfernten Dorfs Görlitz (Gieroz) zwischen masurischen Wäldern dicht vergraben. Deswegen war das 1940 erbaute größte Führerhauptquartier Hitlers selbst aus der Luft kaum zu entdecken. Hitler selbst zog hier im Juni 1941 ein, zwei Tage nach dem Überfall auf die Sowjetunion. Im Januar 1945 wurde es schließlich von der Wehrmacht gesprengt, ein paar Monate nachdem Hitler es schon im November 1944 verlassen hatte. Der riesige Komplex bestand aus zwei Flugplätzen sowie einem Bahnhof. Zudem hat das Hauptquartier eine eigene Energieversorgung, Nachrichtenzentrale und sogar Freizeiteinrichtungen wie Offizierskasinos und ein Erholungsheim.

Die barocke Wallfahrtskirche Heilige Linde

Als Letztes kommen wir zum absoluten Highlight der Sehenswürdigkeiten in Masuren. Und zwar ist das für uns das Marienheiligtum wita Lipka, das auch als Wallfahrtskirche Heilige Linde bekannt ist. Sie ist die barocke Perle unter all der Backsteingotik der gesamten Region und gilt als prachtvollste Barock-Kirche in ganz Polen. Das Marienheiligtum entstand bereits im 15. Jahrhundert, während die heutige Basilika in den Jahren 1688 bis 1693 erbaut wurde. Am Hauptaltar der Kirche kann man das Bild der Madonna von Heilige Linde bewundern, das 1640 von Bartholomäus Pens gemalt wurde. Die Barockorgel mit ihren beweglichen Figuren ist ebenfalls ein absolutes Highlight.

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