Kant Museum

Kant Museum

Die neue Dauerausstellung zu Immanuel Kant eröffnet im Ostpreußischen Landemuseum ab dem 12. März 2026

Pressevorbesichtigung am Di., 10.3.2026, 14 Uhr mit Museumsdirektor Dr. Joachim Mähnert und Kurator Dr. Tim Kunze.

Bitte anmelden unter presse@ol-lg.de, Akkreditierungsfrist Fr. 6.3.26

Mit einem feierlichen, nicht öffentlichen Festakt eröffnet das Ostpreußisches Landesmuseum am 11. März 2026 sein neues Kant-Museum. Ab dem 12. März 2026 ist das neue Kant-Museum für die Öffentlichkeit zugänglich.

Es handelt sich um die erste und einzige Dauerausstellung in der Bundesrepublik Deutschland zu Immanuel Kant, dem revolutionären Denker der Aufklärung. Die Ausstellung widmet sich umfassend dem Leben, Denken und der Wirkung des großen Philosophen aus Königsberg. Sie rückt Kant nicht nur als historische Persönlichkeit in den Mittelpunkt, sondern vor allem als Ideengeber, dessen Denken bis heute unser Verständnis von Wissen, Moral, Politik und Freiheit prägt. Einzigartige Exponate eröffnen persönliche Einblicke in den Menschen Kant, während Inszenierungen und interaktive Stationen seine komplexe Philosophie anschaulich und lebendig vermitteln.

Ganz im Sinne Kants lädt die Ausstellung zum „Selberdenken“ ein: Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich aktiv mit seinem Denken auseinanderzusetzen und Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Wie beeinflussen Kants Ideen unsere heutige Welt? Wo sind sie noch aktuell – und wo fordern sie zum kritischen Weiterdenken heraus?

Nach einem biografischen Einstieg zur Lebenswelt des Philosophen gliedert sich die Dauerausstellung in drei zentrale Themenbereiche: Erkenntnis, Moral und Politik. Jeder Bereich bietet unterschiedliche Zugänge und Vertiefungen, sodass Besucherinnen und Besucher ihren individuellen Schwerpunkt wählen und Kant aus verschiedenen Perspektiven entdecken können.

Mit dem neuen Kant-Museum setzt das Ostpreußische Landesmuseum einen innovativen Akzent in der deutschen Museumslandschaft. Das Museum versteht sich nicht nur als museale Auseinandersetzung mit einem zentralen Vertreter der europäischen Geistesgeschichte, sondern als lebendiger Denkraum, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet und zur Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen des menschlichen Zusammenlebens anregt. So wird das Museum zu einem Ort des aktiven Nachdenkens über Kant – und über uns selbst.

i.A. Raja Nicolaisen, Wissenschaftliche Volontärin

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Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung und Brauereimuseum
Heiligengeiststraße 38, D-21335 Lüneburg

T.  (+49) 04131 75995-28
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