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Bau eines Wikingermuseums auf der Kurischen Nehrung

Bau eines Wikingermuseums auf der Kurischen Nehrung

03.02.2013

Das Samlandmuseum soll die touristische Anziehungskraft des Kurischen und des Frischen Haffs verstärken. Dieser Hoffnung gab auch die Ministerin für Tourismus des Kaliningrader Gebietes, Marina Ageewa, Ausdruck. Das Projekt wird im Rahmen eines Programms der Zusammenarbeit zwischen den Grenzgebieten Polens, Litauens und Russlands realisiert und von der EU finanziell unterstützt werden. Unter den Museumsstücken werden Wohnungen und Werkstätten der Wikinger, aber auch die Kopie eines Drakkars sein – also eines Wikingerschiffes, mit dem die Touristen Ausflüge im Kurischen Haff machen können.

Doch nicht alle Experten sind so optimistisch. Einige von ihnen glauben, das Ausgrabungsgebiet von Wiskiaiten nahe dem Gutshaus in Bledau, wo sich einst Siedlungen der Wikinger befunden haben, werde das einzige echt historische Objekt sein. Dombaumeister Igor Odinzow weist sogar darauf hin, dass die Zahl der Touristen im Kaliningrader Gebiet abnehme. “Wenn man im Gebiet all diese Ruinen von Kirchen und Schlössern sieht, ist einem traurig zumute. Nichts wird getan, obwohl man immer wieder sagt, das Gebiet solle für Touristen attraktiver werden. Bei gegenwärtiger Sachlage ist das unmöglich”

Info über Wiskiauten siehe hier.

(Andrey Konstantinow, Moskau, 2. 2. 2013)

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