Ostpreußen

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Küche

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Leckere Wurstwaren aus dem Ermland

"Ich bewahre den Geschmack Ermlands und mache ihn zugleich zugänglich, meine Leidenschaft ist meine Arbeit!" - so überraschte mich ein fröhlicher, blonder Mann während der Slow Food-Messe (dt. "Langsame Essenszubereitung") in Stuttgart. Es war selbstverständlich für mich, dass er einer von denen ist, derer Mutter eine Deutsche war, aber nach dem Krieg einen polnischen Ehemann gefunden hat. Dank des polnischen Namens war es für die Kinder leichter, in der polnischen Gesellschaft unterzutauchen, kein unnötiges Aufsehen zu erregen und die unbequeme Abstammung zu vergessen. Nach Jahren lässt ihnen etwas aber keine Ruhe und mit allen Kräften suchen sie die Antwort auf die Frage: Wer bin ich eigentlich? Wer sonst - außer einiger Hitzköpfe, die man jedoch an einer Hand abzählen kann - würde sich für irgendein "Ermland" interessieren? In der Bundesrepublik ist Ermland einfach Polen, Piroggen und löchrige Straßen und in Polen wird es mit Masuren, Seen und Bier im Zelt gleichgesetzt.

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Ostpreußischer Bärenfang

Jeder heimatbewusste Ostpreuße hat sein eigenes Bärenfang-Rezept, das er hütet, denn die stockdunklen und kalten Wintertage verbringt man am besten gemütlich mit einer solchen Medizin. Foto: Manfred E. Fritsche in Wikipedia, licensed under the Creative CommonsAttribution-Share Alike 3.0 Unported license

Gumbinner Pfefferkuchen thumbnail

Gumbinner Pfefferkuchen

Es ist höchste Zeit, an die Süßmäuler zu Weihnachten zu denken. Wenn Sie Zeit und Lust haben, probieren Sie doch mal das nachfolgende Rezept aus. (Rezept von Wilhelm Karnoweit, Foto des Pfefferkuchenhauses: Daniel Schwen, Wikipedia, licensed under the Creative CommonsAttribution-Share Alike 4.0 International license)

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Literatur: “Die Kunst, Marzipan zu machen”

Helga Tödt - Lebensgeschichten ostpreußischer Frauen und ihre Kochrezepte

Für Süßschnäbel: Arme Ritter und Glumskuchen thumbnail

Für Süßschnäbel: Arme Ritter und Glumskuchen

Diese Klassiker der ostpreußischen Küche waren hoch geschätzt, einfach zuzubereiten und mit Vanillesauce oder Obstkompott zu veredeln. Foto: Arme Ritter (Jonathunder in Wikipedia, licensed under the Creative CommonsAttribution-Share Alike 3.0 Unported license)

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Bratäpfel aus dem Backofen

Wenn es draußen unwirtlich kalt und regnerisch ist oder geschneit hat, ist die rechte Zeit gekommen, um die Stimmung mit einem Bratapfel zu heben. Nachfolgendes Rezept stammt aus den Allensteiner Nachrichten. Dort wird die ostpreußische Tradition hoch gehalten. Foto: Bratäpfel (Brücke-Osteuropa in Wikipedia, licensed under the Creative CommonsAttribution-Share Alike 3.0 Unported license)

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Marzipan hat einen Stammplatz in deutschen Weihnachtsstuben

Der Ursprung des Marzipans liegt im Vorderen Orient, wo die Mandelbäume gedeihen. Dort kultivierte man auch das aus Indien stammende Zuckerrohr. Aus der Mischung beider Bestandteile entstand ein Konfekt, das als Krönung der Gaumenfreuden an der Tafel des Kalifen aufgetragen wurde Das Foto zeigt Königsberger Marzipan der Firma Gehlhaar

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Ostpreußischer Schmorkohl

Das Rezept entstammt dem Heimatblatt des Kreises Heiligenbeil vom Mai 2013, S. 80 Foto: Weißkohlfeld (Wikipedia)

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Wruken-/Kohlrübengericht

Rezept aus dem Heimatblatt des Kreises Heiligenbeil, Mai 2013, S. 80. In Kriegs- und Nachkriegszeiten, als es kein Fett zum Kochen gab, bekamen die Kohlrüben einen schlechten Ruf. Dabei ist diese Beilage, mit Fett zubereitet und mit ordentlichem Fleisch kombiniert, eine Delikatesse. Foto: Kohlrübe oder Steckrübe oder Wruke (Rainer Zenz in Wikipedia, licensed under the Creative CommonsAttribution-Share Alike 3.0 Unported license)..

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Kartoffelkeilchen mit Spirkel

Rezept von Helmut und Karin Bluhm, deren Eltern Grete und Hermann Bluhm aus Gr. Droosden kamen, vorgestellt in "von tohus", Juni 2013, S. 43. Foto: Chefkoch

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