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Der ostpreußischer Sinto Reinhard Florian veröffentlicht seine Erinnerungen

Der ostpreußischer Sinto Reinhard Florian veröffentlicht seine Erinnerungen

23.10.2012

Reinhard Florians Erinnerungen bieten Einblicke in die bislang weitgehend unbekannte Verfolgung der ostpreußischen Sinti. Sie erscheinen anlässlich der Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas. Reinhard Florian, 1923 geboren, 1941 verhaftet, überlebte Deportation und mehrere Lager, Hunger und einen Todesmarsch. Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, moderiert den Abend. Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, führt in das Thema ein. Eintritt frei.

Wann: 23.10.2012 – 18:00 Uhr

Wo: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Georgenstraße 23
10117 Berlin

(Regiomusik, 22. 10. 2012)

Zu Reinhard Florian übermittelte Lutz Szemkus folgende Information (25. 10. 2012): Reinhard Florian wurde am 24. Februar 1923 in Matheninken, Ostpreußen, in eine Sinti-Familie geboren. Dort wuchs er mit seinen acht Geschwistern und seinen Eltern auf. Der Vater war Pferdehändler und die Mutter hatte ein Wandergewerbe. In Luisenberg im Kreis Insterburg ging er acht Jahre bis 1937 zur Volkschule. Im selben Jahr wurde den Eltern ihr Gewerbe entzogen. Der Vater musste daraufhin in einer Ziegelbrennerei arbeiten und die Mutter blieb mit den jüngsten Geschwistern zuhause. Reinhard Florian selbst durfte als „Zigeuner“ keinen Beruf erlernen und wurde, wie seine älteren Geschwister, der Zwangsarbeit in der Landwirtschaft zugewiesen.

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