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Startsite Foren Allgemeines Forum Ostpreußen / Trakehnerzüchterfamilien Antwort auf: Ostpreußen / Trakehnerzüchterfamilien

#16924
Manfred HöhneManfred Höhne
Verwalter

Ich wohnte bis zum 19.Januar 1945 in Georgental Krs Insterburg. In Georgenburg wurden wie in Trakehnen Trakehner gezüchtet.
In Zwion, gehörte zu Georgental, blieben sie bis zum dritten Lebensjahr zur Ausbildung.
Ich habe nach dem Krieg in Blumental, Bergetal und Landwehr östlich von Georgenburg auf einem Sowchos(Staatsgut) der Russen gearbeitet.
Wir hatten 30 Pferde, die ich zusammen mit einem Russen betreute, darunter zwei Trakehner.
Als wir wieder eimal in die Gegend von Königsberg fuhren, um Futter für Kühe, Schweine und Pferde zu holen, lernte ich das Temperament dieser Grauschimmel kennen. Sie waren nicht zu halten. Die Kollonne von 10 Wagen war ihnen zu langssam.
Ich durfte vorfahren, dann waren sie nach dem nächsten Halt ruhiger. Trakehnerzucht gab es da nicht. 1947 durften wir in die sowjetische Zone umsiedeln
In den letzten 15 Jahren war ich oft im Kaliningrader Gebiet.
Ich war oft in Georgenburg, wo unter anderem ja Trakehner gezüchtet werden. Aber auch in Nettienen bei Georgental sah ich Trakehner.
die sind inzwischen auf dem ehemaligen Gut der Familie von Zitzewitz bei Angerapp.
Ungefähr 2 km vor Trakehnen versuchte eine russische Familie Trakehner zu züchten. Beides studierte Leute. Ich war mehrmals dort.
Zulezt hatte er um 30 Pferde. Er hatte Feinde, die nicht wollten, daß er in Trahkenen Erfolg hat.
Mehrmals wurden Pferde Nachts getötet. Inzwischen hat man ihn verjagt, wie mir Leute von dort erzählten.
Ich weiß ja nicht, ob Sie meine Informationen nützen.
Es grüßt
Gerhard Helmstädt