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Gastgeber in Ostpreußen

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Erinnerung an General Otto Lasch

26.06.2019

Otto Lasch (25. 6. 1893 – 29. 4. 1971) wurde vor 125 Jahren in Pless , Oberschlesien, als Sohn des Oberförsters von Fürst Pless geboren. Er war Bruder des Lycker Bürgermeisters Lasch und gehörte nach 1918 einem Freicorps an, das in Lyck beheimatet war.

Otto Lasch diente nach dem 1.Weltkrieg bei der Sicherheitspolizei und wurde 1935 in die Wehrmacht übernommen. Zum General der Infanterie wurde er am 9. 11. 1939 ernannt. 1943 befehligte er eine Infanterie-Division und 1944 ein Armeekorps. Danach wurde er Befehlshaber im Wehrkreis I (Königsberg) und, nachdem Hitler im Januar 1945 Königsberg zur Festung ernannt hatte, Kommandant dieser Festung. Königsberg wurde am 31. Januar 1945 von der Roten Armee eingekesselt. Lasch und seine Offiziere igelten sich in einem Bunker unter dem Paradeplatz ein. Als am 9. April 1945 sowjetische Soldaten vor dem Bunkereingang auftauchten, gab Lasch auf.

Während seine Familie in Sippenhaft genommen wurde, geriet Lasch in sowjetische Kriegsgefangenschaft. 1948 verurteilte man ihn zu 25 Jahren Arbeitslager und steckte ihn in ein Arbeitslager in Workuta. 1955 kam er aufgrund der Übereinkunft zwischen Bundeskanzler Adenauer und Generalsekretär Chruschtschow mit den 10.000 anderen noch inhaftierten Kriegsgefangenen frei. Der Lasch-Bunker ist heute ein Museum, das die Eroberung Königsbergs durch die Rote Armee dokumentiert

 
 
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