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In diesem Jahr herrschen die schwersten Winterstürme an der Ostsee seit zwei Jahrzehnten

17.01.2012

Eine Reihe von vier Sturmfronten in den ersten beiden Januarwochen hat an der Ostseeküste der Kurischen Nehrung schwere Schäden angerichtet. Eine solche Serie hat der Russische Hydrometeorologische Dienst in Kaliningrad seit mehr als 20 Jahren nicht mehr gemessen. Bei Sarkau (Lesnoje) rissen vom Orkan aufgepeitschte Wellen auf mehreren Kilometern viel von der Vordüne weg. Besonders hart schlug das Sturmtief "Elfriede" am Wochenende zu. An der gesamten 140 Kilometer langen Kaliningrader Bernsteinküste verwüsteten bis zu fünf Meter hohe Wellen die Strände. Teilweise ist die Düne fast zur Hälfte abgetragen, der Hang kam weg. Die Vordüne muss jetzt wieder aufgeschüttet werden. Auch vom Samland gibt es Schadensmeldungen. So brach bei Brüsterort (Kap Taran) ein großes Stück der unterspülten Steilküste ab.

Die Gebietsregierung gibt die jüngsten Wetterschäden an der Küste mit umgerechnet rund fünf Millionen Euro an. Gouverneur Nikolai Zukanow forderte von Moskau mehr Mittel für den Küstenschutz der Ostsee-Exklave.

(Weser Kurier, 16. 1. 2012)

Eränzung

Die Promenade des Kaliningrader Vorzeige-Seebades Swetlogorsk (Rauschen)
war gerade erst saniert, nun dürfte sie bald wieder Baustelle sein: An
mehreren Stellen klaffen breite Risse im Beton des neuen Laufstegs, die
große Treppe hinunter zum Strand in Höhe des Nobelhotels „Grand Palace“
liegt komplett in Trümmern.

Auch nebenan in Selenogradsk (Cranz) zerstörten bis zu vier Meter hohe
Wellen sämtliche Strandaufgänge und unterspülten die massiven
Steinpackungen, große Teile der Böschung sackten ab.

Am Rand der neuen Promenade verlor ein eben erst gebautes Strandcafé
seine komplette Terrasse, die schweren Sturmseen machten aus dem Vorbau
in wenigen Stunden Kleinholz.

Sowohl in Swetlogorsk als auch in Selenogradsk spülten die anstürmenden
Brecher fast den kompletten Strand ab, nicht viel besser sieht es in
Pionersk (Neukuhren) aus – wo noch vor einer Woche ein breiter
Sandstrand war, glänzen nun blanke Steine im Winterlicht.

(Russland Aktuell, über Walter Mogk, 17. 1. 2012)

 
 
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