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Architekturentscheidung für das WM-Stadion in Kaliningrad

14.03.2012

Beworben haben sich um die Planung des WM-Stadions die britische Populous-Gruppe, das deutsch-polnische Architektenbüro RKW und „Intex“ aus Moskau, zuletzt federführend bei der Sanierung des Bolschoj-Theaters.

Die Briten planen, gleich das gesamte 87 Hektar große Areal auf der Lomse rings um das eigentliche Stadion neu zu gestalten, mit modernen Wohnbauten, zwei Parks, einem veränderten Straßenverlauf, verkehrsberuhigten Fußgänger- und Naherholungszonen. An die eigentliche Fußballarena mit aufschiebbarem Dach schließt sich ein Sportkomplex im Grundriss einer aufblühenden Blume an, freistehend und doch mit dem knapp elf Hektar großen Stadionbereich verbunden.

Gestern meldete sich Alexander Baschin zu Wort, als ehemaliger Chefarchitekt in Kaliningrad bekannt für seine utopischen Hochhausprojekte und derzeit Chef der regionalen Agentur für Architektur und Städtebau. Der Vorschlag von Populous gehöre gewiss zu den aussichtsreichsten, räumte Baschin ein, aber man müsse ihn kritisch bewerten.

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(Russland Aktuell, 13. 3. 2012)

 
 
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