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Diana Dörr ist eine engagierte Helferin für Kinder in Kaliningrad

10.04.2012

Die Bad Homburgerin Diana Dörr gründete 1994, damals 24 Jahre alt, das Hilfswerk „Über alle Grenzen und sammelte das nötige Geld ein. Bis zu 100.000 DM kamen pro Jahr zusammen. Den Bau von 36 Häusern für Flüchtlinge in Kaliningrad hat der Verein finanziert, er hat den Bauern Saatgut gegeben, ein Altersheim errichten lassen und Medizin gebracht. Der Verein hat ein Haus für Straßenkinder gebaut. Und toleriert, dass die Kinder nur tagsüber dort betreut werden durften – der Staat verbot, dass die Kinder dort auch übernachteten. Im Jahr 2006 beendete Diana Dörr jedoch ihre ehrenamtliche Arbeit, weil der Staat sie mit Mißtrauen bedachte und offenbar auch die Mafia auf den Plan trat. In diesem Jahr vertrieb der Staat auch viele der herumstreunenden Kinder, deportierte viele von ihnen mit unbekanntem Ziel. Im Kinderhaus werden seitdem über 20 Kinder aus armen Familien schulisch betreut, bekommen Kleidung und Nahrung. Nun aber ist die Existenz des Hauses gefährdet. Ein Großsponsor sprang ab.

Spendenkonto: Nothilfe Königsberg, Sparkasse Osnabrück. Kontonr. 1551238254. BLZ 26550105, Stichwort: Kinderhaus

Parallel zu ihrer sozialen Arbeit und ihrer Tätigkeit als Heilpraktikerin schrieb Diana Dörr ein Buch, den Roman „Der Steg nach Tatarka“, der starke autobiographische Zuge enthält. Es ist gerade erschienen. Ein weiteres buch ist im Entstehen: ein Science-Fiction-Roman für Jugendliche.

(Frankfurter Rundschau, 10. 4. 2012)

 
 
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