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Öffentliche Entschuldigung

12.04.2012

Zur Erinnerung:

Die Zeitschrift KUREK MAURSKI (früher: Hahn von Masuren) aus Szczytno (früher: Ortelsburg) hatte in einem Artikel Robert Macht, den Vater von Vera Macht, der grandiosen Malerin, beschuldigt, als Nazi und Bürgermeister von Mława oder einer anderen polnischen Stadt im Powiat Mławski oder in Funktion eines hohen Beamten im 2. Weltkrieg an der Deportation von Juden mitgewirkt zu haben. In einem aufwändigen Gerichtsverfahren wurde nachgewiesen, dass diese Anschuldigungen jeglicher Grundlage entbehrten. Die Zeitung und der Verfasser des Artikels wurden verurteilt, sich öffentlich bei Frau Macht zu entschuldigen mit folgendem Wortlaut:

„Laut des rechtskräftigen Urteils des Bezirksgerichts in Olsztyn vom 28. September 2011 unter der Nr. IC 86/11 entschuldige ich mich bei Frau Vera Macht für die Veröffentlichung in dem Artikel „Die Geschichte einer Bank“ und das „Das Rätsel Macht“ unwahre Inhalte, die den Vater von Frau Vera Macht betreffen, daß Robert Macht nach dem Ausbruch des II Weltkrieges von den Nazibehörden das Amt des Bürgermeisters der besetzten Stadt Mlawa übertragen wurde und als hitlerischer (Nazi) Verwalter für die Verbrechen in dieser Stadt und die Deportation der Juden aus Mlawa in die Vernichtungslager verantwortlich gewesen war. Außerdem dafür, daß Robert Macht ein Mitarbeiter von Hermann Falkenberg war - ein Spitzel und ein Zuträger der Nazibehörden und daß er ein aktiver Aktivist des Nazi Bund Deutscher Osten war, der das Polentum in den Grenzgebieten scharf bekämpfte.“

(Wolfgang Thielke, 23. 3. 2012)

 
 
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