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Der in Königsberg geborene David Hilbert hätte in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag gefeirtt

20.04.2012

David Hilbert (23. 1. 1862 – 14. 2. 1943) studierte und promovierte in Königsberg, habilitierte sich und ging dann als Professor nach Göttingen. Mit seiner Liste von 23 mathematischen Problemen, die er auf dem Weltmathematikerkongress 1900 zur Diskussion stellte, war er wegweisend für die Forschung des ganzen 20. Jhs. auf den Gebieten der Mathematik und der mathematischen Physik. Tatsächlich wurden viele seiner Fragen im 20. Jh. gelöst, doch nicht alle. Z. B. forderte er den Nachweis dafür, dass die Mathematik keine Widersprüche zulässt. Das gelingt aber dann nicht, wenn das Unendliche ins Spiel kommt. In diesem Fall stoßen die Mathematiker auf etliche Paradoxien. Es gelang Hilbert auvh, alle Zweige der modernen Physik, die Relativitätstheorie, die Quantentheorie und die vereinheitlichten Theorien grundlegend zu bestimmen. Noch 5 Tage früher als Einstein reichte er seine Arbeit zur Allgemeinen Relativitätstheorie ein, die der Einsteinschen ebenbürtig war. Sie wurde aber erst später als die Einsteins veröffentlicht. Hilbert erklärte sein Interesse für die mathematische Physik mit der Bemerkung: "Die Physik ist für die Physiker eigentlich viel zu schwer." In Göttingen führte er zusammen mit Felix Klein eine Blüte der Mathematik und der Physik ohnegleichen herbei. Die Machtübernahme der Nazis setzte ihr ein jähes Ende.

(pro-Physik.de, 20. 4. 2012)

 
 
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