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Der Nationalpark Kurische Nehrung

04.08.2012

Am Grenzübergang zwischen der Oblast Kaliningrad und Litauen kommt es vor allem jetzt in der Hochsaison zu langen Staus. Russische Nehrungsbewohner benötigen ein Schengen-Visum, um Verwandte und Bekannte jenseits der Grenze zu besuchen.

Der Ausflugsverkehr auf dem Kurischen Haff ist praktisch zum Erliegen gekommen, weil auf russischer Seite noch keine Grenzabfertigungsstelle existiert. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit bemühen sich die russische und die litauische Nationalparkbehörde darum, die aus der Teilung der Nehrung erwachsenden Probleme zu lösen und die einzigartige Natur der "europäischen Sahara" wirksam zu schützen.

(Deutschlandfunk, 4. 8.l 2012)

 
 
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