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Erinnerung an den UFA-Vorstand Alexander Grau

01.01.2018

Alexander Grau (1. 1. 1878 – 25. 1. 1938) wurde in Friederikenthal bei Tharau, Kreis Pr. Eylau, geboren. Er war Berufsoffizier, avancierte zum Major und zum persönlichen Referenten des Ersten Generalquartiermeisters Erich Ludendorff für Presse- und Propagandafragen und trat, als 1917 die UFA gegründet wurde, als Vertrauter Ludendorffs in den Vorstand der neuen Großfilmgesellschaft in Potsdam-Babelsberg ein, dem er bis zu seinem Tod angehörte.

Die Gründung der UFA am 18. 12. 1917, wesentlich auf Initiative des Ersten Generalquartiermeisters General Erich Ludendorff, war als militärische Antwort auf die feindliche Filmpropaganda gedacht. Reichsregierung und Kriegsministerium waren insgeheim am Kapital beteiligt, aber auch die Deutsche Bank hatte einen wesentlich Anteil an der Großfilmgesellschaft. Nach dem 1. Weltkrieg wurde der Betrieb der UFA kommerzialisiert und das Unternehmen trat einen fulminanten Siegeszug an. Erste Stars waren Emil Jannings, Pola Negri, Conrad Veidt, erste Filme waren Dr. Mabuse, Die Niebelungen, Faust, Metropolis. Ab November 1923 geriet die UFA aus verschiedenen Gründen in wirtschaftliche Schwierigkeiten und im März 1927 kaufte Alfred Hugenberg die fast bankrotte Filmgesellschaft. Als 1928 die Zeit des Tonfilms begann, nahm die UFA wieder einen bemerkenswerten Aufschwung. Es entstanden Filme wie z. B. Der Blaue Engel, Die drei von der Tankstelle. 1933 stellte Hugenberg als Minister und Aktionär die UFA Goebbels für Propagandafilme zur Verfügung. Der unterstellte die UFA der Reichsfilmkammer und damit seinem Ministerium, ließ alle jüdischen Filmschaffenden aus dem Unternehmen entfernen und das Filmunternehmen nahm seinen nationalsozialistischen Verlauf. Den hat Alexander Grau bis zu seinem Tod 1938 auch noch mitgemacht.

 
 
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