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Vor 20 Jahren starb Gerda Schiweck

17.05.2018

Zu Ehren des Dichters Simon Dach wurde 1912 in Memel vor dem Stadttheater der Ännchen-Brunnen mit der Figur des jungen Ännchen von Tharau und einem Medaillon des Dichters auf dem Sockel aufgestellt. Das Standbild des Ännchen stammt von dem Bildhauer Arnold Künne, der sich an einem 1909 vom Memeler Stadtrat ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligte. Sein Vorbild fand er zufällig 1911 in der jungen Gerda Schiweck, geb. 28. 3. 1900, 12. Kind des Dünenmeisters Rudolf Schiweck aus Süderspitze auf der Kurischen Nehrung gegenüber Memel. Künne gewann den Wettbewerb und der Brunnen wurde 1912 mit Volksfest und Feuerwerk eingeweiht. Gerda Schiweck heiratete 1925 den Pädagogen Herbert Koch und lebte nach der Flucht aus Ostpreußen in Wallenhorst bei Osnabrück. Dort starb sie am 17. 5. 1998 mit 98 Jahren. Nachdem dieser Brunnen 1945 zerstört wurde und die Reste spurlos verschwanden, errichtete man 1989 eine Nachbildung durch den Bildhauer Harald Haacke, in Auftrag gegeben von dem Verein „Ännchen von Tharau e. V.“, und die wurde an der alten Stelle neu installiert

 
 
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