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Von Ostpreußen nach Minsk – die Deportation der Juden. Ereignisse und Erinnerung

28.10.2018

Am 24. Juni 1942 erfolgt die erste Deportation von mehreren Hundert ostpreußischen Juden. Zwei Tage später kommt der Transport im weißrussischen Minsk an, fast alle Insassen bringt die SS zu Erschießungsgruben der Vernichtungsstätte Malyj Trostenez im Wald von Blagowschtschina. In der Erinnerung an die frühere deutsche Provinz spielen die nationalsozialistischen Verbrechen noch immer kaum eine Rolle. Erst 2011 und 2015 werden auf Initiative der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Königsberg und Minsk Gedenkzeichen errichtet. Der Vortrag beleuchtet jüdisches Leben und seine Auslöschung in Ostpreußen, die Vernichtungsstätte Malyj Trostenez und Formen der Erinnerung an die ostpreußischen Opfer des Holocaust.
Uwe Neumärker, Historiker und Publizist, war von 2000 bis 2001 als Kulturmanager für das Institut für Auslandsbeziehungen in Litauen tätig. 2002 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. 2003 übernahm er die Koordination für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. 2005 wurde er Geschäftsführer und 2009 Direktor. Neumärker ist Herausgeber zahlreicher Zeitzeugenberichte.

Vortrag am 30. 10. 2018 um 18.30 Uhr im Ostpreußischen Landesmuseum
Kartenreservierung: Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de

Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung
Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg
Tel. +49 (0)4131 759950, Fax +49(0)4131 7599511
E-Mail: info@ol-lg.de, Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de

 
 
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