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Geschichte einer Liebe – Freya. Ein Dokumentarfilm über Freya von Moltke

02.10.2019

„Ich sah ihn und mein Herz stand still.“ Die 18jährige Freya Deichmann trifft Helmuth James von Moltke. Er ist die Liebe ihres Lebens, die sich im Alltag des Dritten Reiches bewähren muss. Nach der Heirat 1931 lebt das Ehepaar auf dem Familiengut Kreisau (heute Krzyżowa in Polen), wo sich um Moltke und Peter Yorck von Wartenburg ein Widerstandszirkel gegen die Nazi-Diktatur bildete. Im Januar 1944 wurde Moltke von der Gestapo verhaftet. Sein großes Glück: Aus der Haft kann er seiner Frau fast täglich Briefe schreiben, geschmuggelt durch den Gefängnispfarrer.

Nina Hoss und Ulrich Matthes leihen dem Briefwechsel zwischen Freya und Helmuth ihre Stimmen. Diese sehr persönlichen Briefe sind einmalige Zeugnisse der Zeitgeschichte, die noch intensiver wirken, wenn man die 90jährige Freya vital und ausdrucksstark, mit ihrem rheinischen Humor und ihrer Lebenszugewandtheit im Film erlebt.

Nach dem Krieg wurde aus Kreisau Krzyżowa, und durch einen Glücksfall der Geschichte ist 1989 das „Neue Kreisau“ entstanden, ein Symbol der deutsch-polnischen Versöhnung und ein Ort der Begegnung für junge Europäer. Freya von Moltke hat an seiner Entstehung einen wesentlichen Anteil.

Veranstalter: SCALA Programmkino, Nordost-Institut (IKGN) und das Kulturreferat am Ostpreußischen Landesmuseum

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Kontakt
Agata Kern M.A., Kulturreferat für Ostpreußen und das Baltikum
Tel. +49 (0)4131 7599515, E-Mail: a.kern@ol-lg.de

Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg
Tel. +49 (0)4131 759950, Fax +49 (0)4131 7599511
E-Mail: info@ol-lg.de, Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de

 
 
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