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Prof. Otto Heichert

27.02.2021

Otto Heichert (27. 2. 1868 – 22. 3. 1946) wurde als Sohn des Hausmeisters Rudolf Wilhelm August Heichert und dessen Frau Marie Sophie, geb. Hohmann, in Kloster Gröningen in Sachsen-Anhalt nordöstlich von Halberstadt geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein malerisches Talent fiel früh auf, so dass man ihm ab 1882 den Besuch der Kunstakademie Düsseldorf ermöglichte. 1894 besuchte er die Akademie Julien in Paris und ließ sich dann bis 1902 in Düsseldorf nieder. Dort gehörte er dem Künstlerverein Malkasten an und erwarb sich in dieser Zeit einen guten Ruf als Porträtmaler, wodurch er zahlreiche Aufträge aus dem Großbürgertum erhielt. Dann erhielt er einen Ruf als Professor an die Kunstakademie in Königsberg und verlegte seinen Wohnsitz in die Hauptstadt der Provinz Ostpreußen. 1912 erhielt er den Auftrag für das Fresko „Empfang eines Salzburger Emigrantenzuges durch König Friedrich Wilhelm I.“ in der Aula der Friedrichschule, dem Gumbinner Gymnasium. Ab 1923 lebte Heichert in Berlin und starb 1946 in Berchtesgaden.

Details zum Fresko siehe hier.

 
 
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