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Tee und Kaffee mit CBD: Was bringen sie und wie werden sie hergestellt?

19.03.2021

Seit Tee und Kaffee aus Übersee nach Europa eingeführt wurden, spielen sie im Leben der Menschen eine zentrale Rolle. Das liegt nicht nur daran, dass sie wach machen und sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Sie sind auch unglaublich vielseitig. Verschiedene Sorten und Herstellungsverfahren liefern eine große Palette an Aromen, welche durch die Kombination mit Zucker oder Milch noch erweitert werden kann. Und natürlich bieten die Heißgetränke sich auch für alle möglichen Trends an – man denke nur an Bubble Tea oder Cold Brew Kaffee. Und so ist es nicht überraschend, dass findige Unternehmer Tee und Kaffee neuerdings mit CBD anreichern. Aber hat das für den Käufer wirklich einen Nutzen? Und wie werden diese Spezialitäten eigentlich hergestellt?

Haben CBD-Getränke einen Nutzen?

Zumindest in der Theorie könnten Trinker von CBD-Kaffee oder CBD-Tee ihrer Gesundheit et-was Gutes tun. Denn der Hanfextrakt hat eine entzündungshemmende und krampflösende Wirkung. Allerdings muss es dazu in ausreichender Menge eingenommen werden. Hersteller von CBD Öl standardisieren ihre Produkte oft auf einen Gehalt von 5 Milligramm pro Tropfen. Manche Produkte im Sortiment von Cibdol enthalten sogar Werte von 20 Milligramm pro Tropfen. Im Gegensatz dazu lässt sich der CBD-Gehalt einer Tasse CBD-Kaffee kaum ermitteln, wenn nicht gerade ein Labor zur Hand ist. Weil der Stoff nicht wasserlöslich ist, kann er zu einem erheblichen Teil als Rückstand im Kaffeesatz verbleiben. Wer CBD-Kaffee probieren möchte, sollte daher darauf achten, ob er überhaupt eine Wirkung verspürt.

Herstellung von CBD-Getränken

Natürlich verrät kein Hersteller sein patentiertes Verfahren, um Kaffee oder Tee mit CBD zu versetzen. Viele Anbieter verweisen aber darauf, dass sie Vollspektrum-CBD-Öl verwenden, das auch andere Cannabinoide und Terpene enthält. Um eine bessere Aufnahme zu erzielen, wird das Öl mit gemahlenem Kaffee vermischt. CBD-Kaffee in der Form von ganzen Bohnen ist daher nicht erhältlich. Ganz ähnlich verhält es sich mit CBD-versetztem Tee. Hier gibt es neben grünem oder schwarzen Tee auch zahlreiche Varianten von Kräutertee oder Früchtetee zu kaufen. Teilweise werden dem Tee auch direkt CBD-haltige Hanfblüten beigemischt. Wegen Unsicherheiten bezüglich der Rechtslage werden solche Produkte aber hierzulande kaum ver-kauft. Denn Schwankungen im Cannabinoidgehalt der Blüten können aus einem legalen Produkt schnell ein verbotenes Betäubungsmittel machen.

CBD-Kaffee und CBD-Tee selbst machen

Wer sichergehen möchte, dass eine Tasse CBD-Kaffee oder CBD-Tee den Wirkstoff in ausreichender Menge enthält, kann sie auch ganz einfach selbst machen. Das ist zudem auch deutlich günstiger, denn Anbieter von CBD-Getränken fordern teilweise einen stolzen Preis für ihre Produkte. Alles, was es dazu braucht, ist eine Packung des Lieblingskaffees oder des

Lieblingstees und etwas CBD. Das kann beispielsweise in der Form von Öl oder Kristallen gekauft werden. Zunächst wird das Heißgetränk ganz normal zubereitet, anschließend wird die richtige Menge an CBD abgemessen und hineingegeben. Einmal kräftig umrühren und fertig ist die Mischung. Am besten funktioniert das Ganze mit etwas Milch oder einem Spritzer Sahne, damit sich das CBD vollständig auflöst.

Letztlich bieten Kaffee oder Tee mit CBD keinen besonderen Mehrwert gegenüber anderen CBD-Produkten und sind zudem teuer. Wer sie unbedingt probieren möchte, tut gut daran, sie selbst herzustellen.

 
 
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