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Freie Wirtschaft: Wie die Öffnung der Finanzsektoren im ehemaligen Ostpreußen für Wohlstand sorgt

30.04.2021

Das ehemalige Ostpreußen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. Durch den Eintritt von Polen und Litauen in die Europäische Union ist der Wohlstand in Städten wie Gdańsk (Danzig) deutlich gestiegen. Und besonders beim Thema Finanzen hat die Internationalisierung des Marktes für starkes Wachstum gesorgt. Das verbessert sowohl den Lebensstandard der Einwohner, als auch die Beziehungen zum Ausland. Wie zeigt sich der Wandel? Ein Blick vor allem auf die heute zu Polen und Litauen gehörenden Gebiete des alten Ostpreußens und wie diese sich für den Finanzmarkt öffneten.

Offene Wirtschaft

Freie Wirtschaft schafft Wohlstand - auch in Regionen wie dem einstigen Pommern und dem Memelland. Besonders stark sieht man diese positiven Veränderungen im heute polnischen Teil des ehemaligen Ostpreußens. Der statistisch gemessene Offenheitsgrad von Polens Wirtschaft ist seit 1990 von 40 Prozent auf 80 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. Auch die Finanzwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten internationalisiert und das ehemalige Ostpreußen nachhaltig verändert. Große Unterschiede sieht man dabei besonders im Vergleich zwischen dem russischen Teil der ehemaligen deutschen Enklave und den Teilen, die heute in Polen und Litauen liegen und damit zur Europäischen Union gehören. Polen hat es geschafft, die ehemals deutschen Gebiete wirtschaftlich hervorragend zu integrieren - auch im Bereich der Finanzen. Folgerichtig steigt das Lebensniveau der Bevölkerung immer weiter an.

Polens Finanzsystem ist inzwischen stark internationalisiert: Banken mit Auslandskapital kontrollieren rund 60 Prozent der Bankaktiva im Land. Bis zu fünf Prozent aller internationalen Forderungen deutscher Banken betreffen Polen. Dementsprechend offen zeigt der polnische Teil des alten Ostpreußens sich auch beim Thema Investitionen: Investmentfonds beispielsweise sind in Polen ab den 1990er Jahren extrem populär geworden - bereits um die Jahrtausendwende gab es im Land 19 Gesellschaften, die über 90 verschiedene Investmentfonds verwalteten.

Inzwischen hat der Markt sich noch weiter geöffnet. Moderne Anlagemethoden, wie der Handel mit CFDs, steigern den Wohlstand in Städten wie Danzig: CFDs sind Differenzkontrakte, welche Anlegern die Möglichkeit bieten, auf Kursbewegungen von Vermögenswerten zu spekulieren, ohne die Basiswerte selbst besitzen zu müssen. Dadurch können auch Positionen zu fallenden Kursen (Short Trading) bezogen werden. Auch die Aktionärsquote und die Popularität von Immobilienkäufen liegen in Städten wie Danzig auf einem vergleichbaren Niveau wie in Westeuropa.

Litauen zeigt sich modern

In den heute zu Litauen gehörenden Gebieten der Region zeigt sich der Wandel ebenso: Seit Litauen am 1. Januar 2015 zum 19. Mitglied der Eurozone wurde, hat die Region um die Memel sich weiter für den internationalen Finanzverkehr geöffnet. Dank Internet und teilweise europäisiertem Bankenwesen können Einwohner von Städten wie Nemirseta (Nimmersatt), das einst den nördlichsten Punkt des Deutschen Kaiserreichs darstellte, ihre Vermögensverwaltung modern und problemlos organisieren. Besonders positiv: Das wirkt sich auch auf Infrastruktur und Arbeitsplätze in der Region aus. Litauen konnte seit seinem Beitritt zur EU große wirtschaftliche Schritte machen und dabei Länder wie Deutschland beim Thema Wachstumsraten zumeist hinter sich lassen. Das wertet die heute zu Litauen gehörenden Regionen des einstigen Ostpreußens stark auf und sorgt für Wohlstand.

Fazit

Ob Danzig, Memelland oder andere Gebiete des früheren Ostpreußens: Durch die Europäisierung in Polen und Litauen haben die genannten Regionen sich wirtschaftlich stark gewandelt. Besonders deutlich sieht man diese Effekte beim Blick auf den Finanzmarkt: Ob ein modernes Bankenwesen, Handel per Internet oder Investitionen in Fonds und andere Handelsinstrumente - die Region profitiert vom Aufschwung. Das zeigt sich nicht nur in geringer Arbeitslosigkeit, sondern letztlich auch in gut erhaltenen Denkmälern und Straßen.

 
 
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