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Kaliningrad: Einladende Metropole für Besucher

Kaliningrad: Einladende Metropole für Besucher

04.03.2022

Kaliningrad: Einladende Metropole für Besucher

Kaliningrad, einst als Königsberg bekannt, ist eine sehr spannende Stadt in Ostpreußen, in der es viel zu entdecken gibt. Auch wenn vom alten Stadtbild nicht mehr so viel übrig ist, hat die Stadt für Besucher immer noch einiges zu bieten. Das breite Kulturangebot ist ein Highlight und wer das Nachtleben genießen will, der ist hier genau richtig. Was es zu Erleben gibt und welches Angebot auf Besucher wartet, verrät dieser Artikel etwas genauer. So können sich potenzielle Besucher einen guten Überblick verschaffen.

Kulturangebot: reichhaltige Möglichkeiten in und um Kaliningrad

Die gesamte Region, doch besonders Kaliningrad, blickt auf eine Jahrhunderte alte und abwechslungsreiche Geschichte zurück. Schon die historischen Zugehörigkeiten brachten ihre eigenen Spuren mit, was sich natürlich in der heutigen Kunst und Kultur der Stadt zeigt.

Einzigartige Kulturschätze, wie das Bernsteinmuseum, das sich auf einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern im Dohnaturm befindet sollte man bei einem Besuch auf sich wirken lassen. Das Museum offenbart nicht allein die Steine an sich, sondern widmet sich mitunter der Bernstein-Manufaktur, die von 1926 bis 1945 in Kaliningrad aufrecht gehalten wurde. Verschiedene Dauerausstellungen sind zu sehen. Auch das Bunkermuseum ist eine beliebte kulturelle Sehenswürdigkeit. Hier kann der Bunker von General Otto von Lasch besichtigt werden. Einzelne Räumlichkeiten der Anlage sind der Historie nachempfunden aufgebaut worden. Der Bunker liegt sieben Meter unter der Erde und steht täglich offen. Führungen werden sowohl in russischer als auch in deutscher Sprache durchgeführt.

Das regionale Puppentheater Kaliningrad hält seinen Sitz in einem der auffälligsten und schönsten Gebäude: der Kirche zur Erinnerung an Königin Luise. Wer also etwas ganz Besonderes sehen möchte, sollte dieses Highlight auf die To-Do-Liste schreiben. Auch die Kathedrale ist kaum zu übersehen. Rund um 1327 begann der Bau, allerdings musste er nur knapp 25 Jahre später neu aufgenommen werden, da durch Umplanungen Schäden entstanden. Nachdem die Kathedrale einmal herunterbrannte, danach neu errichtet wurde, begann die nächste Restaurierung im 20. Jahrhundert: Ursprüngliche Elemente wurden wieder hergestellt, der Gips von den Wandbildern entfernt. Die späteren Beseitigungen der Kriegsschäden samt Umbau sind bis heute im Gang.

Früher war das Stadtzentrum dicht bebaut, doch mittlerweile breiten sich Parkanlagen, Freiflächen und angenehm breite Straßen aus. Zwei besondere alte Gebäude befinden sich im Stadtzentrum: Das Haus der Sowjets und der Dom. Von den alten Bauten ist nicht viel übrig, denn sie wurden durch Plattenbauten ersetzt. Ebenfalls im Innenstadtgebiet befindet sich der älteste Tiergarten von Russland. Über 2.200 Tiere können hier bewundert werden. Einige der Gehege zählen zu den Vorkriegsbauten der Stadt. Für Besucher mit Kindern sicherlich eine gute Gelegenheit, für etwas Abwechslung und Spaß zu sorgen.

Bevor sich Touristen auf die Erkundungstour wagen, sollten sie sich über die Sperrgebiete auf dem Gebiet von Kaliningrad erkundigen. Die Elchniederung, die Pillkoppen und die Rominter Heide gehören mit dazu. Mit einem vor Ort beantragten Passagierschein können die Gebiete teilweise besucht werden.

Das Nachtleben: Angesagte Clubs, gute Restaurants und Unterhaltung

Das Nachtleben in Kaliningrad ist groß ausgeprägt und bietet wohl für jeden Charakter etwas. Viele Nachtclubs stehen zur Verfügung, Barbetriebe arbeiten teils rund um die Uhr und einige besondere Highlights gibt es außerdem:

Party Bus ist einer der angesagtesten Clubs in Kaliningrad. Es wird gesagt, dass dies der Ort sei, wo die schönen Mädchen und erfolgreichen Männer feiern. Im ältesten Club der Stadt, dem Vagonka trifft sich insbesondere die kreative Szene der Stadt. Der Club öffnete bereits in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts. Nicht in allen Zonen des Landes ist das Glücksspiel erlaubt, hier jedoch befindet sich eine luxuriöse Spielbank: Das Sobranie Casino zählt zu den größten Casinos in ganz Europa und hat die Türen rund um die Uhr geöffnet. In dem Casino befinden sich zusätzlich eine Konzerthalle und eine VIP Area, zwei Restaurants und natürlich eine breite Spielszene. 350 Spielautomaten warten ebenso auf Gambler wie die 14 Tische für das Klassische Spiel. Rund um die Uhr kann man in den wenigsten Spielbanken Eintritt erhalten. In Deutschland hat man diese Möglichkeit nicht. Hier kann man allerdings auf die neuen Online Casinos zugreifen, die mit besonderen Angeboten locken und auch flexiblere Spielzeiten möglich machen. Eine Einrichtung wie das Sobranie versprüht allerdings einen ganz eigenen Charme. Ein weiterer Multikomplex des Kaliningrader Nachtlebens ist das Epicenter – ein riesiger Unterhaltungskomplex, der Bars, Kneipen, Kinos und viele weitere Unterhaltungsmöglichkeiten bietet.

In vielen Clubs, aber auch in dem Casino, herrschen Kleiderordnungen. Touristen sollten sich zuvor mit diesen auseinandersetzen, damit es am Eingang nicht zu einer Enttäuschung kommt.

Weitere Möglichkeiten: Natur, Fischerdorf und Freizeitpark

Kaliningrad ist eine mittelgroße Stadt mit rund 450.000 Einwohnern. Schon die direkte Nähe zu Wasser, dem Haff, bietet exzellente Ausflugsmöglichkeiten. Auch ein Abstecher in die Oblast Kaliningrad, wie die Region heißt, ist eine Reise wert.

Ein schönes Ausflugsziel ist das sanierte Fischerdorf, welches im deutschen Stil saniert wurde. Cafés und kleinere Restaurants laden hier, direkt am Wasser, zum Verweilen ein. Das Fischerdorf ist zugleich ein guter Ausgangspunkt für eine Rundfahrt auf dem Wasser.

Mit Kindern, doch auch allein für Erwachsene, ist der Freizeitpark in Kaliningrad eine Besuchsidee. Gerade das auf dem Kopf stehende Haus birgt Überraschungen.

Rund um das Gebiet erstrecken sich teils grandiose Naturlandschaften, allerdings sind für sie teilweise Passagierscheine notwendig, da sie zu den Sperrbezirken gehören.

Fazit – warum nicht einmal nach Kaliningrad?

Neben der Tatsache, dass viele Menschen in Deutschland durchaus Wurzeln aus der Region rund um das alte Königsberg besitzen, ist die Stadt voller kultureller Highlights und Sehenswürdigkeiten. Sobald die Sonne untergeht, lockt das prächtige Nachtleben in Clubs, Bars, das Casino oder auch in den großen Vergnügungstempeln.

Allerdings benötigen Touristen ein Visum und müssen vor Ort, wenn sie entsprechende Bereiche besuchen möchten, eine offizielle Genehmigung vorweisen.

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