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Marta Szitnick

Marta Szitnick

18.04.2021

In der Nähe von Nikolaiken gibt es den Ort Grabek – Neuhof-Grabowken, 1929 – 1945 Neuhof-Buchenhagen. Hier wurde die Künstlerin Marta Szitnick (1875 – ca. 1935) als Tochter eines Apothekers geboren. Sie besuchte die Höhere Mädchenschule in Königsberg, erhielt privaten Kunstunterricht und studierte an der Zeichenakademie in Königsberg. Im Juni 1895 legte sie ihre Prüfung als Zeichenlehrerin ab und ergriff den Lehrberuf. Ab Oktober 1901 gab sie Zeichenunterricht an der Königin-Luise-Schule in Tilsit. Mit 51 Jahren trat sie am 1. 10. 1926 in den Ruhestand und widmete sich ihren künstlerischen Arbeiten und reiste vermutlich viel, denn sie hinterließ eine Reihe von Reiseandenken aus dem Orient und aus Indien. Sie hing einer Art Sonnenkult an, liebte die Miditation und bevorzugte die vegetarishe Ernährungsmethode. Ihren Wohnsitz verlegte sie nach Georgenswalde in die einstige Gartenstrasse, wo sie das „Haus an der Sonne“ errichten ließ, das 1937 nach ihrem Tod verkauft wurde. Ausstellungen ihrer Bilder im Königsberger Kunstverein sind für die Zeit zwischen 1911 und 1933 dokumentiert. Erst kürzlich, im Mai 2019, wurde ihr Bild „In einem Fischerhaus“ auf einer Kunstauktion in Satow, Mecklenburg-Vorpommern, angeboten.


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