Ostpreußen

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Prudy – Abbarten

An der Stelle des Dorfes Abbarten befand sich zu prußischer Zeit vermutlich bereits die Siedlung Kaburthen. Das deutsche Dorf wurde erstmals 1533 urkundlich erwähnt und in der Mitte des 17. Jhs. erscheint als erster Erwerber des Gutes Wolf von Creytzen, der bereits die Güter Silginnen und Groß Peisten besaß. Vom Enkel kaufte Ernst Finck von Finckenstein-Gilgenburg den Besitz Abbarten für 22.000 Taler, um seine Tochter Charlotte Sophie (geb. 1660) mit einer standesgemäßen Mitgift für deren Hochzeit mit Otto Ernst von Rautter (gest. 1708) auszustatten. Deren Sohn Carl Friedrich von Rautter (1698 oder 1700 – 1758) ließ nach 1750 ein eingeschossiges Gutshaus mit hohem Mansarddach errichten, das zu den bedeutenden Gutshäusern des 18. Jhs. gezählt wurde.

Durch Vererbung gelangte das Gut 1773 an Joachim Friedrich von Stutterheim (1715 – 1783), Generalinspektor von Preußen und Gouverneur von Königsberg, Memel und Pillau. In dieser Familie, ab 1842 Familie von Alt-Stutterheim, blieb der Besitz bis 1931, als er im Zuge des weit verbreiteten Gütersterbens in Konkurs ging und von der Ostpreußischen Siedlungsgesellschaft aufgesiedelt werden musste. Nachfolgender Eigentümer war die Familie Maruhn.

Bis 1970 wurde das Gutshaus noch für die regionale Verwaltung und als Tanzsaal genutzt, dann verfiel es und wurde abgeräumt. Heute erinnert nichts mehr an die schöne kleine Barockanlage.

Details siehe Wulf D. Wagner „Stationen einer Krönungsreise…“

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