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Piskorze – Ludwigshöhe

In Piskorze – Ludwigshöhe, 1861 als Abbau von Neuhof-Momehnen erstmals amtlich genannt, haben das Gutshaus, das lange Insthaus, ein Schweinestall und eine Scheune den Krieg und die Nachkriegszeit überlebt. Der Besitz entstand vermutlich bei der Teilung des Gutes Neuhof-Momehnen unter zwei erbende Brüder und Ludwigshöhe fiele an Ludwig Bundt, daher der Name des Ortes. Zum Ende des 19. Jhs. gehörte das 246 ha große Gut zur Familie Bundt, nach der Jahrhundertwende wurde 1909 Gustav Schirmann als Rittergutsbesitzer genannt und 1918 ein Herr Wiebe. Wilhelm Zukowski (1883 – 1973) aus Wolhynien erwarb bei der Aufteilung durch die Ostpreußische Siedlungsgesellschaft 1926/27 das Restgut.in einem Umfang von 140 ha, verkaufte es 1933 an seine Brüder Rudolf und Arnold, und Arnold Zukowski (1898 – 1983)lebte in Ludwigshöhe bis 1945.

Das spätklassizistische Gutshaus entstand um 1861. Nach 1933 gab es durch gute Bewirtschaftung eine gewisse Prosperität. Die Gutsfrau betrieb einen Geflügelzuchtbetrieb und das Gut war Lehrbetrieb für landwirtschaftliche Haushalte mit ein bis zwei Lehrlingen. Am 19. Januar 1945 verließ der Treck der flüchtigen Dorfbewohner den Ort. Die Familie von Arnold Zukowski gelangte mit der Bahn nach Chemnitz, er selbst entkam auf der Flucht mit viel Glück der Exekution durch die Sowjetsoldaten.

Details siehe Wulf D. Wagner „Kultur im ländlichen Ostpreußen – Geschichte, Güter und Menschen im Kreis Gerdauen“, Band 1I, Husum Verlag 2008, S. 841 – 844

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