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Melejdy – Mehleden

Der Ort liegt unmittelbar an der Grenze zu Nordostpreußen. Gründung 1374, als der Obermarschall Rüdiger von Ellner (1370 – 1374) dem Willeke Wichmann die Handfeste über 10 Hufen zu kölmischem Recht gegen einen Plattendienst verlieh. Vermutlich befand sich hier altes prußisches Siedlungsgebiet, denn der Name des Ortes leitete sich von einem Prußen namens Mylade oder Miliede ab.

Besitzer des Gutes waren verschiedentlich Mitglieder der Familie zu Eulenburg. Letzte deutsche Besitzerin war Frau Eugenie von Böttinger, geb. Krupp (geb. 1883 oder 1884), die am 30. 3. 1944 verstarb. Sie hatte den Gutsbesitzer Friedrich Heinrich von Böttinger (3. 9. 1879 – 28. 11. 1925) geheiratet und führte nach dessen Tod das Gut selbst weiter.[1]

Hier stand ein für Ostpreußen besonders typisches, schlichtes Gutshaus aus dem 18. Jh., bis ins 20. Jh. hinein verschiedentlich aus- und umgebaut. 15 Fensterachsen auf der Frontseite. Das Haus existiert nicht mehr.



[1] Ruth Geede, Ostpreußische Familie, Oprbl. Nr. 45/2010 (13. Nov.), S. 14

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