Aus der frühen Zeit der unter Bischof Nikolaus Szyszkowski errichteten Kirche stammt deren mit einer Kuppel gedeckte Rotunde, ein Rundbau von 12 m Durchmesser. Die Rotunde stellt den Eingangsbereich der Wallfahrtskirche dar, der die Gläubigen auf die Verehrung der hl. Maria einstimmen soll.

Die heute sichtbare Form erhielten Kirche und Kloster vor allem 1708 – 1717 unter Bischof Theodor Andreas Potocki (1711 – 1723), der die Kirche einweihte und dessen Wappen in der Sakristei verewigt ist. Baumeister war vermutlich Josephus Herbst.

An die Rotunde fügte man ein Kirchenschiff an. Dieses wurde von einem Kreuzgang umgeben, an dessen Ecken Kapellen standen. 1741 wurde der offene Umgang geschlossen. Das Gewölbe des Kreuzgangs ist mit Malereien bedeckt, die wohl von Matthias Meyer 1736 geschaffen und 1909 an 3 Seiten freigelegt wurden. Die zahlreichen Altäre in den Ecken und den Korridoren sind den 14 Leidensstationen Christi gewidmet. Diese Stuckarbeiten von 1742 stammen wohl eindeutig von Christoph Perwanger und gelten als dessen früheste Arbeiten. Außerdem gibt es 8 Rosenkranzbilder, um 1750. 1913 fügte man die westliche Vorhalle an. An der Ostseite entstand ein Glockenturm.

Die Sakristei ist der Rest der alten Kapelle, die hier schon vorher gestanden hatte. In ihr ist eine hölzerne Pieta aus dem Anfang des 15. Jhs. erhalten.

Im Innenhof stehen die Figuren der Immaculata und des hl. Joseph, 1752/53 geschaffen von einem Künstler aus der Schule von Christoph Perwanger.

Ausstattung: