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Gr. Schmückwalde

Smykowo – Schmückwalde

Das Gut in Groß Schmückwalde war usprünglich eine Domäne, die später in einen Gutsbetrieb umgewandelt wurde. Herr auf Groß Schmückwalde, ein Gut mit 903 ha, war zuletzt Wilhelm von Kautz, verheiratet mit Susanne, geb. Wien aus Kraplau, Schwester von Helene Kautz auf Klein Schmückwalde. Ihr Sohn fiel als junger Reiteroffizier im Osten. Auf der Flucht 1945 wurde der Treck von den Russen überrollt. Da sie keinen Ausweg sahen, begingen die Gutsbesitzer mit ihrer Tochter Selbstmord. Eine Schule gab es seit 1886, zunächst einklassig, später zweiklassig.

In Groß Schmückwalde gab es eine Mühle, der erstmals 1646 urkundlich erwähnt wurde, und zwar als wüst. Sie wurde wieder in Betrieb gesetzt und wechselte verschiedentlich den Eigentümer. 1900 erwarb Carl Schwesig (1863 – 4. 6. 1940) die Mühle von seinem Onkel Julius Schwesig (geb. 3. 3. 1855), der seinerseits die Mühle in Peterswalde übernahm.Damals setzte sich das Anwesen aus einer Windmühle, einer Wassermühle mit Mühlteich und einer Landwirtschaft von 15 ha zusammen. Die Windmühle wurde offenbar 1918 abgerissen.Carl Schwesig fiel einem Unglücksfall zum Opfer: er ertrank im Mühlenteich von Schmückwalde. Sein Sohn Walter bewirtschaftete die Mühle weiter, bis er wie alle anderen auch 1945 flüchten musste.[1]



[1] Mühle von Schmückwalde Krs. Osterode Ostpreußen, in Osteroder Zeitung, November 2016, S. 55 f

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