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Paulsgut

Erstmals erwähnt wurde Paulsgut 1351. Im Verlauf des Krieges 1409/10, der in die Schlacht von Tannenberg mündete, erlitt Paulsgut einen Vermögensverlust von 350 Mark, wovon der wohlhabende Pruße Kirstan von der Heide einen Verlust von 120 Mark und ein Bartholomeus einen von 40 Mark hatte.[1] Im anschließenden Hungerkrieg 1414 war der Schaden mit 500 Mark noch höher.[2] Im ersten Weltkrieg hatten die 289 Einwohner (1910) neben den Gebäudeschäden noch einen Verlust von rd. 146.000 Reichsmark zu tragen.

1911 wurde bei einer amtlichen Zählung für Paulsgut eine Schule festgestellt. Eine neue – zweiklassige – Schule errichtete man 1916. Letzter Lehrer bis 1945 waren Alfred und Eduard Pokojewski.

Am 18. 8. 1925 wurde Paulsgut an die Überlandleitung für Strom angeschlossen.

Zu Paulsgut gehörte als Ortsteil das Gut Ganshorn. Die Ämter und die Kirchen befanden sich für Paulsgut konsequent in Hohenstein.

1939 gab es 107 Haushalte mit 458 Einwohnern, davon 277 in der Land- und Forstwirtschaft, 105 in Industrie und Handwerk und 12 in Handel und Verkehr. Als Bürgermeister wurden genannt: Kaminski (1928) und der Bauer Adolf Seehafer (1930 – 1935).[3]


[1] Heimatbuch Osterode, S. 169

[2] a. a. Ort, S. 173

[3] Zusammenstellung aus dem Heimatbuch Osterode, wegen Anfrage Reinhard Wagner, 21. 1. 2009

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