Ostpreußen

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Kaschtanovo – Almenhausen

Der Ort Kaschtanovo – Almenhausen wurde 1365 gegründet.

Es gab ein Gutshaus von 1790 mit einem Anbau von 1875. Ein Gewölbe im Fundament stammte noch aus der Ordenszeit. Steinscheune und Ställe um 1800 mit Biberschwanzdächern.

Die Kirche, ein chorloser Backsteinbau auf Feldsteinsockel, war bald nach 1365 errichtet worden, 1404 als bestehend gemeldet. Sie gehörte ursprünglich zum Augustinerkloster in Patollen bei Groß Waldeck und die Architektur ist infolgedessen sehr von den Augustinern geprägt. Nach der Reformation verlieh Herzog Albrecht das Land an die Familie von Kitlitz.[1]

Die Sakristei wurde in der 2. Hälfte des 15. Jhs. im NO angebaut. Der fünfteilige Ostgiebel ist verstümmelt, der Unterbau des Turms durch glasierte Ziegel mit Rautenmuster verziert. Den Turm hatte man in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts um zwei Stockwerke erhöht.

1945 wurde die Kirche kaum beschädigt. Sie existiert immer noch, diente lange Zeit als Lagerhalle für Baumaterialien, wird seit den 1980er Jahren aber nicht mehr genutzt und verfällt deshalb stark. In den 1990er Jahren fiel bereits das Dach ein. Die Innenausstattung ist vernichtet.


[1] Horst Sxhulz, Der Natanger Kreis Preußisch Eylau, 1972, S. 52

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