Ostpreußen

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Nivenskoje – Wittenberg und Friederikenthal

Wittenberg war eine 1874 gegründete Landgemeinde in der Nähe von Tharau. Der Bahnhof in Wittenberg hieß „Tharau“, denn schließlich gab es zu viele Orte mit dem Namen „Wittenberg“.. Am 1. 12. 1910 wohnten hier 494 Einwohner. 1912 wurde der Ort Dorotheenhof und 1928 wurden die Gutsbezirke Otwaschnoje – Braxeinswalde und Friederikenthal eingemeindet. Damit wuchs auch die Bevölkerungszahl: 1939 wohnten in der Großgemeinde 896 Einwohner. 1930 machte man Wittenberg anstelle von Juschny – Jesau zum Amtsdorf und zum Verwaltungsmittelpunkt des Amtsbezirks Wittenberg, der bis 1945 bestand.

Friederikenthal war ein Gutsdorf südöstlich von Wittenberg, in dem 1910 nur 39 Einwohner lebten. In Friederikenthal wurde Alexander Grau (1. 1. 1878 – 25. 1. 1938) geboren Er war Berufsoffizier, avancierte zum persönlichen Referenten des Ersten Generalquartiermeisters Erich Ludendorff für Presse- und Propagandafragen und trat, als 1917 die UFA gegründet wurde, als Vertrauter Ludendorffs in den Vorstand der neuen Großfilmgesellschaft in Potsdam-Babelsberg ein, dem er bis zu seinem Tod angehörte.

In der einstigen Gartenbauschule von Wittenberg hat nach langen Jahren als Apotheke ein Zahnarzt sein Domoizil aufgeschlagen und das Haus innen und außen gründlich renoviert. Die einstige Schule wurde zum Krankenhaus mit Apotheke umfunktioniert und außen in einem höchst kräftigen Blauton angestrichen. Die Schule des Ortes ist in das ehemalige Gasthaus Krause eingezogen. Neben der Gartenbauschule soll eine orthodoxe Kirche gebaut werden.

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