Ostpreußen

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Ursprung des Marienkultes in Swieta Lipka – Heiligelinde

Nicht weit von Rößel entfernt, südöstlich, findet man in Heiligelinde die schönste Wallfahrtskirche Ostpreußens, die immer auf königlich-preußischem Grund stand, aber stets zum Ermland gerechnet wurde. Vermutlich gab es hier am Nordende des langgestreckten Deinowasees (jez. Dejnowa) bereits ein populäres prußisches Baumheiligtum, an dem die “Barstukken” oder Fingerlinge, die zu den Unterirdischen gehörten, verehrt wurden.

Wie die Attraktivität des heidnischen Kultes von der katholischen Kirche übernommen wurde, zeigt nachfolgende Legende:

der Ordensmarschall Heinrich von Ploczk konnte 1311 den bei Woplauken mit seinen Mannen auf einer Anhöhe lagernden litauischen Großfürsten Witowt (1293 – 1316) angreifen und besiegen und dabei die vorher verschleppten christlichen Frauen befreien. Während des Kampfes kam dem Marschall die Muttergottes zu Hilfe und die erschien einigen Kindern danach auch noch in einer Linde. Zum Zeichen der Verehrung Marias und als Dank für den Sieg errichteten die christlichen Gläubigen auf dem “Plotzkischen Acker zur Linde in der Heide” eine Kapelle, die “capella in lindo”. Heinrich von Ploczk aber ließ an der Linde ein Bildnis Marias anbringen, das man dann samt Teilen der Linde in eine Kapelle überführte.

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