Ostpreußen

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Równina Górna – Ober Plehnen; Równina Dólna – Unterplehnen

Die Gutsanlagen in Ober Plehnen befinden sich weitgehend in recht ordentlicher Verfassung. Das seinerzeit 414 ha große Gut erwarb 1886 Hans-Jørgen Rasmussen-Bonne (1848-1913), ein gebürtiger Däne, der 1872 in Ostpreußen eingewandert war. Nachdem das Gut 1911 wieder verkauft wurde, gehörte es in den 1920er Jahren der Familie Hahlweg und heute ist es ebenfalls Privatbesitz. Das spätklassizistische Landhaus aus der 2. Hälfte des 19. Jhs. ist eingeschossig mit Viertelgeschoss und verfügt über eine große Glasveranda seitlich der Parkwand. Der alte Park besitzt noch seinen artenreichen Baumbestand.

Auf der anderen Seite der Guber gegenüber Ober Plehnen liegt der Ort Unterplehnen, der durch sein bedeutendes Gräberfeld bekannt ist. Trotz der Kriegswirren und -verluste haben sich von den 250 Gräbern 104 archäologische Fundobjekte erhalten, so z. B. das Fragment eines Diadems, Gürtelschnallen, ein Schwert etc., die in der Prussia-Sammlung im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin aufbewahrt werden. Literatur: “Norbert Goßler, Christoph Jahn: Der spätmittelalterliche Komplex von Unterplehnen, Kreis Rastenburg, im Berliner Bestand der Prussia-Sammlung (ehemals Königsberg/Ostpreußen” , https://www.academia.edu, 2012

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