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Bischofstein

Geschichte von Bisztynek – Bischofstein

Auf einer Landzunge im Rohrdommelteich wurde 1346 das Dorf Schönfließ oder Strowangen angelegt. Bischof Heinrich III. Sorbom ließ den Ort zur Stadt Bischofstein ausbauen, der er 1385 das Stadtprivileg verlieh. Heinrich Sauerbaum oder Sorbom, um 1340 vermutlich in Elbing geboren, entstammte einem Rittergeschlecht. Er war Sekretär Kaiser Karls IV., als ihn Papst Gregor XI. zum Bischof des Ermlands (1373 – 1401) ernannte. Seine Regierungszeit bildete den Höhepunkt der mittelalterlichen Zeit des Bistums. Nach ihm wurden im Ermland keine neuen Städte mehr gegründet.

Bischofstein gehörte zu den Ansiedlungen, deren Gründung nicht mit dem Bau einer Ordensburg zusammenhing. Der Name leitete sich ab von einem großen Monolithen, dem Griffstein, den es immer noch außerhalb des Städtchens gibt – er ist 8 m lang, 7 m breit, 3 m hoch und der Legende nach vom Teufel aus Afrika hierher geschleppt worden.

Im Städtekrieg (1454 – 1466) ließ Bischof Paul Stange von Legendorf (1458 – 1467) die eigene Stadt niederbrennen, um dem Gegner keinen Stützpunkt in die Hände fallen zu lassen. Der Wiederaufbau ging langsam vonstatten und wurde mit der neuen Handfeste von 1481 abgeschlossen. Große Stadtbrände gab es 1589, 1909 und 1939 und auch der 2. Weltkrieg brachte erhebliche Zerstörungen.

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